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Mit regionalem Strom Energiekosten sparen – jetzt noch attraktiver als bisher

Steigende Strompreise? Werden Sie Teil einer Energiegenossenschaft und beziehen Sie regionalen, günstigen Strom direkt von Erzeugern aus Ihrer Umgebung. Wenn Sie selbst eine PV-Anlage besitzen, können Sie Ihren Strom über die Energiegenossenschaft an andere Mitglieder verkaufen.

Energie aus Kärnten für Kärnten: Seit 2021 dürfen sich Stromerzeuger wie Besitzer einer Photovoltaikanlage und -verbraucher in Energiegemeinschaften zusammenschließen
© Adobe Stock/Henrik Dolle
Energie aus Kärnten für Kärnten: Seit 2021 dürfen sich Stromerzeuger wie Besitzer einer Photovoltaikanlage und -verbraucher in Energiegemeinschaften zusammenschließen

Steigende Energiepreise, globale Unsicherheiten und der Druck, klimafreundliche Lösungen zu finden, beschäftigen Haushalte und Betriebe gleichermaßen. Energiegenossenschaften – eine Form der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) – bieten hier eine regionale, stabile und faire Alternative. Und die Entwicklung schreitet rasant voran: Seit August 2025 gibt es bereits 51 Energie-Gemeinschaften in Form von Genossenschaften in Kärnten mit mehr als 7500 aktiven Teilnehmern, Tendenz weiter steigend.

Was Energiegenossenschaften leisten

In einer EEG schließen sich Stromverbraucher und regionale Stromerzeuger – meist Betreiber von Photovoltaikanlagen – zusammen. Ziel ist es, lokal erzeugten Strom direkt in der Region zu teilen. Möglich wurde das durch das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, das seit 2021 gemeinschaftliche Produktion, Speicherung, Nutzung und den Verkauf von Strom innerhalb eines Umspannwerksbereichs erlaubt. Das Ende 2025 beschlossene ElWG (Elektrizitätswirtschaftsgesetz) fördert diese sogenannte „Bürgerenergie“ noch weiter, sodass sichergestellt ist, dass dies auch in Zukunft seitens des Gesetzgebers unterstützt wird.

„Die Genossenschaftsform hat sich als besonders praxistauglich erwiesen. Sie ermöglicht einen einfachen Ein- und Austritt und sorgt für klare Haftungsregelungen“, erklärt Wolfgang Saiwald, Projektmanager für Nachhaltigkeit bei der Raiffeisen Landesbank Kärnten, die zusammen mit den regionalen Raiffeisenbanken die Initiatoren sind.

In der Grafik wird der Aufbau einer Energiegemeinschaft schematisch dargestellt: Mitglieder mit PV-Anlagen (rote Dächer) stellen Strom für Mitglieder ohne Erzeugungsanlagen (blaue Dächer) bereit
© Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften im Klima- und Energiefonds
In der Grafik wird der Aufbau einer Energiegemeinschaft schematisch dargestellt: Mitglieder mit PV-Anlagen (rote Dächer) stellen Strom für Mitglieder ohne Erzeugungsanlagen (blaue Dächer) bereit

Warum Betriebe jetzt besonders profitieren

Während Haushalte weiterhin deutlich sparen, ergeben sich 2026 vor allem für Betriebe neue Chancen. Viele Unternehmen haben ihren höchsten Strombedarf tagsüber – also genau in jenem Zeitraum, in dem:

  • PV-Anlagen besonders viel Energie liefern
  • und der 28 %-Abzug der Netzgebühr für EEG-Strom weiterhin gilt

Damit entsteht ein doppelter Vorteil: günstiger Strom zur Hauptverbrauchszeit und eine stabile, regionale Versorgung, unabhängig von volatilen Marktpreisen großer Energieanbieter.

Bei Strom aus der Energiegenossenschaft ergibt sich eine Ersparnis von rund fünf Cent pro Kilowattstunde
© Adobe Stock
Bei Strom aus der Energiegenossenschaft ergibt sich eine Ersparnis von rund fünf Cent pro Kilowattstunde

Strom verkaufen statt einspeisen

Für Betreiber von Photovoltaikanlagen bleibt die EEG ein attraktives Modell: Überschüssiger Strom kann direkt an andere Mitglieder verkauft werden – unkompliziert, transparent und ohne Umweg über große Energieversorger. Die Vergütung ist im Allgemeinen höher als klassische Einspeisetarife, da diese meistens den Börsenpreisen folgen. Im Sommer, wenn viel Energie produziert wird, sind die Einspeisetarife gering. Anders in der EEG, hier werden über einen längeren Zeitraum konstant hohe Preise gezahlt.

Wer mitmachen darf

Mitglied werden können: 

  • private Haushalte
  • Landwirte
  • Gewerbebetriebe und Handwerksbetriebe
  • Gemeinden und Vereine

Mehr als nur ein finanzieller Vorteil

Neben der wirtschaftlichen Komponente stärken Energiegenossenschaften auch:

  • die regionale Wertschöpfung
  • den sozialen Zusammenhalt
  • das Bewusstsein für Klima und Energie
  • die CO₂-Reduktion in der Region
Von der Sonne in Ihre Steckdose: So lautet das Motto des Projekts „Raiffeisen Energie-Genossenschaften“. Derzeit gibt es 51 bestehende Energiegenossenschaften in Kärnten und es kommen laufend neue dazu
© Raiffeisen
Von der Sonne in Ihre Steckdose: So lautet das Motto des Projekts „Raiffeisen Energie-Genossenschaften“. Derzeit gibt es 51 bestehende Energiegenossenschaften in Kärnten und es kommen laufend neue dazu

Die Raiffeisen Energie-Genossenschaften in Kärnten

Raiffeisen begleitet den Aufbau regionaler Energiegenossenschaften seit Beginn. Mit mittlerweile 51 bestehenden EEGs ist Kärnten österreichweit Vorreiter. Damit wurde ein großflächiges Angebot für die Kärntner Bevölkerung erstellt.

Alle Informationen unter: raiffeisen.at/egeno

Entstanden in Kooperation mit Kärntner Raiffeisen Marketing.