Warum sollte man keinen Kirschlorbeer im Garten pflanzen?
Frage & Antwort.
Der Naturschutzbund Österreich hat den Kirschlorbeer zum „Neophyten des Jahres 2026“ gewählt. Das Gehölz erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit, hat aber seine Schattenseiten.
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Der Kirschlorbeer wurde vom Naturschutzbund Österreich zum "Neophyten des Jahres 2026" gewählt, da er sich invasiv ausbreitet und heimische Arten verdrängt.
In der Schweiz ist der Kirschlorbeer seit September 2024 zusammen mit anderen invasiven Neophyten verboten; bestehende Pflanzen dürfen bleiben, Neupflanzungen sind nicht erlaubt.
Der Kirschlorbeer bietet wenig ökologischen Nutzen, da seine Blüten und Beeren nur wenigen Insekten und Vögeln Nahrung bieten.
Alle Pflanzenteile des Kirschlorbeers sind giftig, was ein Risiko für Kleinkinder und Haustiere darstellt; auch bei der Entsorgung ist Vorsicht geboten.
Alternativen zu Kirschlorbeer und Thuja als immergrüner Sichtschutz sind die Europäische Stechpalme, Eibe oder Liguster.
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