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Das sollten Feistritzwerke-Kunden jetzt tun

Am Dienstag kam es zu einer massiven Störung des Glasfasernetzes der Feistritzwerke. Auf Hochtouren wurde an der Behebung gearbeitet. Was Kundinnen und Kunden jetzt tun sollten.

Am Dienstag kam es zu einer massiven Störung des Glasfasernetzes der Feistritzwerke
© Feistritzwerke Gleisdorf
Am Dienstag kam es zu einer massiven Störung des Glasfasernetzes der Feistritzwerke
Julia Kammerer
Teamleiterin Regionalredaktion Weiz

Am Dienstagmorgen gab es einen massiven und großen Ausfall beim Glasfasernetz der Feistritzwerke. Kundinnen und Kunden aus den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld hatten den gesamten Tag über kein Internet.

Feistritzwerke-Geschäftsführer Erich Rybar bestätigt die Störung am Dienstag und betonte: „Wir arbeiten an der Behebung des Problems und gehen davon aus, dass wir in ein bis zwei Stunden das System wieder in Betrieb nehmen könnten.“

Feistritzwerke-Geschäftsführer Erich Rybar
© KLZ / Julia Kammerer
Feistritzwerke-Geschäftsführer Erich Rybar

Betroffen waren auch zahlreiche Gemeindestuben der Bezirke. Per „CitiesApp“ verkündeten am Dienstag etwa Pischelsdorf, Ilztal oder Mitterdorf an der Raab, dass die Gemeinde telefonisch nicht erreichbar ist.

Ein- und ausschalten

Am späten Dienstagnachmittag wurden die Systeme dann nacheinander wieder hochgefahren. Bei wem das Internet auch am Mittwoch noch nicht funktioniert, empfiehlt Rybar: „Wir bitten die Kunden darum, ihr Modem zu Hause vor Ort aus- und wieder einzuschalten. Dann sollte es wieder funktionieren.“

Funktioniert das Glasfaser-Internet auch nach diesem Vorgang nicht, bittet Rybar, sich bei der Hotline der Feistritzwerke zu melden oder ein E-Mail zu schreiben. „Wir sind proaktiv unterwegs und werden das in den Griff bekommen.“

Was zu tun ist

Das Team der Feistritzwerke empfiehlt: „In Einzelfällen ist es erforderlich, dass der Router kundenseitig neu gestartet wird. Sollte es dennoch zu unerwarteten Problemen kommen, melden Sie sich unter unserer Störungs-Hotline: +43 3112 2653-344.“

Mehr dazu hier: www.feistritzwerke.at

Die Störung führt der Geschäftsführer auf einen Ausfall eines Routers zurück, der die Datensignale weitergibt. „Ärgerlich ist, dass auch die Redundanz ausgefallen ist. Damit rechnet man nicht. Das darf auch nicht passieren.“ Welche Versorgungsgebiete es betrifft, ist laut Rybar noch nicht genau festzustellen. „Manche Teilbereiche sind ausgefallen, andere wiederum nicht.“

Das System, das die Feistritzwerke benutzen, sei von einer renommierten amerikanischen Herstellerfirma und werde „zigfach in ganz Österreich und weltweit verwendet“, so Rybar. „Das ist keine individuelle Installation für die Feistritzwerke und kein Versäumnis von uns. Das kann bei der Technik leider immer passieren.“ Der Grund des Ausfalls und das Schadensausmaß werden jetzt eruiert.

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