Sanierungsverfahren über beliebte Bar eröffnet
Die beliebte St. Veiter Bar „Bieradies“ muss sich sanieren. Das gab der Kreditschutzverband 1870 am Freitagnachmittag bekannt.
Über den Gastronom Peter Lauko wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Klagenfurt eröffnet. Lauko betreibt das Lokal „Bieradies“ in St. Veit. Auf der Passiva stehen 387.000 Euro, auf der Aktiva 98.600 Euro.
„Die Zahlungsunfähigkeit ist das Ergebnis eines Zusammenwirkens außergewöhnlicher Faktoren, insbesondere der langen behördlichen Schließungen, des Wegfalls zentraler Einnahmequellen, struktureller Veränderungen im Nachtleben, erheblicher Kostensteigerungen, eingeschränkter Fördermöglichkeiten, hoher Kreditlast und mehrerer unvorhersehbarer Ereignisse“, teilte der KSV 1870 mit.
Wie dem KSV 1870 bekannt ist, ist eine Fortführung geplant, ein Sanierungsplan wurde bereits eingebracht. Ein Dienstnehmer ist von der Insolvenz betroffen. Zum Insolvenzverwalter wurde Robert Suppan, Rechtsanwalt in St. Veit an der Glan, bestellt. Die Berichtstagsatzung und Prüfungstagsatzung finden am 16. März und die Sanierungsplantagsatzung am 13. April statt.
Sanierungsplan
Der Sanierungsplan lautet: Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 Prozent.
Zahlbar wie folgt: Fünf Prozent binnen 60 Tagen ab Annahme des Sanierungsplans, jedoch nicht vor Rechtskraft der Konkursaufhebung;
Fünf Prozent binnen acht Monaten nach Annahme des Sanierungsplans;
Fünf Prozent binnen zwölf Monaten nach Annahme des Sanierungsplans, und
Fünf Prozent binnen 18 Monaten nach Annahme des Sanierungsplans.