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Tatar mit Taktgefühl: Im Roots schlägt das Herz am Teller

Rinderherz wird bei Ralf Kollnitzer im Wolfsberger „Roots“ zur Delikatesse – nicht zum Muttest.

© Markus Traussnig
Georg Hoffelner
Themenlead Kulinarik

Herztatar

  • 200 g Rinderherz (fein geschnitten)
  • 2 EL Schnittlauch (geschnitten)
  • 2 EL Schalotten (fein gewürfelt)
  • 30 ml Kräuteröl (am besten Schnittlauchöl)
  • 1 Limettenzeste
  • Schuss Apfelessig (optional)

Alle Zutaten zusammen marinieren.

Einlegefond

Zutaten

  • 200 ml Apfelessig
  • 600 ml Wasser
  • 22 g Salz
  • 66 g Zucker
  • 5 g Senfkörner

Einmal aufkochen. Zwiebel hineingeben und ziehen lassen.

Eingelegte rote Zwiebel

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel (halbiert und Segmente ausgelöst)

Zwiebel in den heißen Einlegefond geben und ziehen lassen.

Krautkopf

  • Krautkopf
  • Meersalz

Kraut auf Meersalz im Ofen bei ca. 180 °C etwa 1,5 Stunden von außen leicht anschwärzen lassen.

Nach 45 Minuten einmal wenden. Krautherzen auslösen und in passende Würfel portionieren.

Sauerkraut-French-Dressing

Zutaten

  • 100 g Sauerkraut
  • 100 g Gemüsebrühe
  • 250 g Öl
  • 1 TL Senf
  • 80 g Eigelb
  • 100 g Apfelessig
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kräutersaft

  • frische Kräuter (z. B. Vogelmiere)

Frische Kräuter kleinschneiden und im Slow Juicer entsaften.

Anrichten

Zwei größere marinierte Zwiebelsegmente versetzt übereinanderlegen.

Diese mit dem Tatar füllen und auf den Teller setzen.

Krautkopfwürfel marinieren, nach Belieben dekorieren und alles mit Kräutern der Saison abrunden.