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Lisa Hirners Traum von den Spielen wurde wahr: „Das beflügelt“

Lisa Hirner fährt als Skispringerin zu den Olympischen Winterspielen nach Italien. Am kommenden Wochenende bestreitet sie noch den Kombinierer-Weltcup in Seefeld.

Lisa Hirner springt von der Olympia-Schanze in Predazzo
© GEPA pictures
Lisa Hirner springt von der Olympia-Schanze in Predazzo

Der Plan ging auf – und der Traum in Erfüllung: Lisa Hirner wurde für die Olympischen Winterspiele in Italien nominiert. Da die Nordische Kombination aus Langlaufen und Skispringen bei den Frauen nicht im Olympia-Programm aufscheint, hat sich die Steirerin im aktuellen Winter nebenher als Spezialspringerin versucht. Der Poker ging auf: Der Heim-Weltcup der Kombinierer von Freitag bis Sonntag in Seefeld ist der letzte Halt, bevor die 22-Jährige zu den Spielen reist.

In Seefeld bleibt sie aber voll und ganz eine Kombiniererin, versichert Hirner, das Springen werde noch keine Priorität genießen. Zumindest nicht mehr als sonst, denn: Auf der Schanze habe sie noch das meiste Potenzial. „Das Springen ist eine Kopfsache. Es hat in der aktuellen Saison zu bröckeln begonnen. Es ist nicht ganz so locker, wie es sein könnte“, erzählt Hirner. Und so ist sie mit der Einstellung nach Seefeld gereist, im Zuge des Heimweltcups weiter an ihrer Performance auf der Schanze zu arbeiten: „Das ist das, woran ich arbeiten muss, um weiterzukommen.“

Trainer Florian Schabereiter bestätigt die Herangehensweise: „Das Skispringen hat bei Lisa derzeit sowieso große Relevanz, weil sie dort den größten Aufholbedarf hat.“ Hirner selbst hofft, dass die für sie positive Olympia-Entscheidung Anspannung abfallen lässt: „Das beflügelt ein bisschen.“

Franz-Josef Rehrl hadert

Franz-Josef Rehrl ging hingegen bei der Olympia-Nominierung leer aus. Im dreiköpfigen Kombinierer-Team musste er Johannes Lamparter sowie Thomas und Stefan Rettenegger den Vortritt lassen. Seine Gefühlswelt? „Schwierig“, sagte er, denn der Saisonstart war eigentlich verheißungsvoll. „Es war vielleicht eine Frühform und danach war ich angeschlagen“, sagt Rehrl. So ist der Heimweltcup in Seefeld eine Chance, auf der Loipe wieder besser zu werden: „Auf der Schanze ist es mega. Beim Laufen kann es nicht mehr viel schlechter werden. Ich hoffe, dass es in Seefeld besser geht.“

Am Freitag (14.10 Uhr) wird der Heimweltcup mit einem Massenstart eröffnet, am Samstag und am Sonntag wird zuerst gesprungen und anschließend gelaufen.

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