Aus dem Newsroom ins Kinderzimmer: Die Kinderzeitung feiert Geburtstag!
Die Kleine Kinderzeitung feiert ihren 15. Geburtstag. Ihr Angebot reicht von einer gedruckten Zeitung über eine eigene Website bis zu einer Kochsendung.
Hochaktuell war die Kleine Kinderzeitung letzten Samstag mit ihrer Titelseite zur Lawinengefahr – im Laufe des Tages kam es in Österreich zu mehreren Abgängen. Wie entsteht eine solche Naturgefahr? Was ist das Besondere an Lawinenhunden? Fragen wie diesen ging die Kinderzeitung nach – kindgerecht für Sechs- bis Zwölfjährige erzählt. Was Donald Trump von Venezuela will, das Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren in Australien und Giftstoffe in Billigkleidung waren zuletzt weitere Themen der Kinderzeitung.
Jeden Samstag wird die Kleine Kinderzeitung an rund 18.000 Kinder geliefert. Mit einfachen Worten und Bildern berichten erfahrene Journalistinnen und Journalisten über das, was in der Welt passiert – um Ängste aufzufangen, Erklärungen zu liefern und Kinder dabei zu unterstützen, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Nicht nur aktuelles Tagesgeschehen hat in der Kinderzeitung Platz, sondern alles, was zur Welt der Kinder dazugehört – zum Beispiel Tiere, Sport, Schule, Stars, Klima und Berufe. Auch Rätsel, Witze, neue Bücher und Spiele dürfen nicht fehlen.
Die Kinderzeitung im Web
Vor fünf Jahren startete die Kinderzeitung auch online. Auf kinderzeitung.kleinezeitung.at können sich Kinder schnell und sicher über Neues informieren, ohne überfordert zu werden.
Zudem setzt die Kinderzeitung gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark die Kochsendung „Wissen kocht mit!“ um, die das Bewusstsein für Lebensmittel schärfen soll. Dabei werden gemeinsam verschiedenste Gerichte gekocht.
Auch 15 Jahre nach dem Start bleibt der Anspruch der Kinderzeitung derselbe: Kinder ernst zu nehmen, ihre Fragen aufzugreifen und ihnen das Weltgeschehen näherzubringen.

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Was Leserinnen und Leser der Kinderzeitung sagen
Aktuelle und frühere langjährige Leserinnen und Leser darüber, was ihnen an der Kinderzeitung und den dazugehörigen Formaten besonders gefällt.
Emily, 11: „Etwas von der Erwachsenenwelt mitkriegen“

Während des Besuchs beim Chefredakteur der Kleinen Zeitung, Oliver Pokorny, erzählte Emily, warum sie die Kinderzeitung liest: „Ich mag ihre Buntheit und Freundlichkeit. Ich finde sie spannend, weil man mit der Kinderzeitung etwas von der Erwachsenenwelt mitkriegt, aber alles so einfach geschrieben ist, dass jeder es verstehen kann. Ich mag auch die Witze, das Tagebuch und die Ratekrimis.“
Emma, 10, und Max, 12

Max: „Ich finde die Kinderzeitung super, weil man immer Neues lernt, zum Beispiel über Tiere, Länder oder verrückte Rekorde. Ich finde es mega, dass man selbst Teil der Zeitung sein kann, etwa bei Interviews oder der Kochsendung.“
Emma: „Ich lese die Kleine Kinderzeitung gerne, weil sie bunt, lustig und extra für Kinder ist. Am allerbesten finde ich die Kochsendung, weil ich dort neue Rezepte lerne und Kochen mit euch einfach super viel Spaß macht.“
Theo, 12: „Ich habe viel dazugelernt“
Das Ganze mit der Kamera und so bei der Kochsendung „Wissen kocht mit!“ ist voll aufregend, vor allem am Anfang. Ich habe viel über die Produktion von Videos und Zeitungsbeiträgen gelernt, das war sehr spannend!
Jonah, 9: „Spaß an Rezepten“
Es macht immer Spaß, neue Rezepte auszuprobieren, ich koche sie auch oft zu Hause nach. Am Anfang war es schwierig, vor der Kamera meine Sätze flüssig zu sagen, aber mittlerweile ist das gar kein Problem mehr.
Anna, 24: „Eine Zeitung ganz für mich allein“

Mit der ersten Ausgabe der Kleinen Kinderzeitung begann eine jahrelange gemeinsame Reise. Somit musste ich mich samstags nicht mehr mit meinen Eltern um die Zeitung streiten. Ich hatte eine Zeitung ganz für mich allein, die inhaltlich genau auf meine Bedürfnisse und Interessen abgestimmt war. Am meisten freute ich mich über das Stargeflüster, die Rätsel, die Buchempfehlungen und die Witze. Im August 2012 wurde sogar eine Buchempfehlung von mir veröffentlicht.
Weiter ging es dann mit der Teilnahme an drei Reportercamps, bei denen ich Ausgaben der Kleinen Kinderzeitung mitgestalten durfte.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich selbst einmal Kinder habe und hoffe, dass diese dann auch solche großartigen Erinnerungen mit der Kleinen Kinderzeitung verbinden.
Stefan, 21: „Spielerischer Ansatz für Kinder“

Meine Erinnerungen an die Kinderzeitung gehen zurück ins Jahr 2013. Damals habe ich zum ersten Mal am Reportercamp teilgenommen. Dreimal habe ich für die Weihnachtsausgabe der Kinderzeitung den steirischen Bischof interviewt. Außerdem war ich einmal bei einer Kinder-Pressekonferenz mit dem damaligen Sturm-Trainer Franco Foda.
Die Kinderzeitung hat mir einen kindgerechten Einblick in medienrelevante Themen gegeben. Damit hat sie dazu beigetragen, dass ich meinen Ausbildungsweg in Richtung des Journalismus einschlage. Ich hoffe, dass die Kinderzeitung noch lange Journalismus für die „Kleinsten“ ausführen kann. Gerade in der heutigen Zeit sollte es ein Anliegen des Journalismus sein, Medienkompetenz zu vermitteln und hierfür ist ein spielerischer Ansatz bei Kindern optimal.
Renate Seebacher, Mutter von Stefan:
Stefan hatte schon im Volksschulalter den großen Wunsch, Sportreporter zu werden. 2013 ist mir die Ankündigung eines Kinderreportercamps in den Sommerferien in der Kleinen Zeitung aufgefallen. Stefan war sofort davon begeistert und wir haben ihn zu diesem Camp angemeldet. Die Gestaltung dieser Woche hat ihm und uns so gefallen, dass diese Woche ein Fixpunkt im Ferienplan der folgenden Jahre wurde. Das durchdachte Programm mit vielen kindgerechten Elementen, Anleitung zur Teamarbeit und dem doch ambitionierten Ziel, am Ende der Campwoche gemeinsam eine Campzeitung fertig zu bringen, hat die Kreativität der teilnehmenden Kinder herausgefordert. Besonders schön in Erinnerung sind mir die Abschlusstage der Campwochen, als die Kinder aufgeregt ihre selbst gestaltete Campzeitung den Eltern präsentieren konnten. Im Nachhinein gesehen, hat dieser erste Einblick in die journalistische Tätigkeit Stefan in seinem Wunsch bestärkt, eine journalistische Tätigkeit als Berufsziel anzustreben. Natürlich war die Kleine Kinderzeitung bei uns zu Hause präsent und Grundlage für Diskussionen über verschiedenste Themen mit unseren Kindern. Besonders toll war es für Stefan, dass er immer wieder die Möglichkeit bekam, bekannte Persönlichkeiten zu interviewen oder Berichte für die Kinderzeitung zu verfassen. Als Jugendlicher konnte er dann selbst als Praktikant seine Erfahrungen im Camp weitergeben. Ich wünsche der Kleinen Kinderzeitung weiterhin viel Erfolg und alles Gute zum 15. Geburtstag!
Victoria, 19: „Begeisterung fürs Schreiben entdecken“
Ich habe die Kleine Kinderzeitung mehrere Jahre mit großer Begeisterung gelesen und durfte in dieser Zeit spannende Erlebnisse sammeln. Besonders schön waren die Interviews, welche ich mit unterschiedlichen Personen führen durfte. Dabei konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und meine Begeisterung fürs Schreiben entdecken. Zudem durfte ich erleben, wie aus Gesprächen spannende Beiträge entstehen.Ein großes Highlight war für mich immer das Reportercamp. Dort konnte man viele neue Leute kennenlernen, Erfahrungen sammeln und hatte immer ganz viel Spaß. Selbst durfte ich einmal als Betreuerin im Camp mitarbeiten, wodurch ich dieses aus einer ganz anderen Perspektive erleben durfte.
Aufgrund all dieser positiven Erfahrungen und Erlebnisse bin ich der Kinderzeitung sehr dankbar, da sie meine Liebe zum Lesen und Schreiben gestärkt hat und mich auch auf meinem Schulweg positiv begleitet hat.
Ich wünsche der Kleinen Kinderzeitung von Herzen alles Gute und dass sie noch ganz viele Kinder fürs Lesen begeistert.
Christoph, 21: „Informationen für die Jüngsten, die man wirklich gern liest.“

Mit der kleinen Kinderzeitung verbinde ich viele tolle Momente. Natürlich die zahlreichen Reportercamps in den Sommern und die Artikel und Interviews, die man durchführen und schreiben durfte. So durfte ich mit 10 Jahren bei einer Pressekonferenz des SK Sturm selbst Fragen stellen. Die Kinderzeitung habe ich auch über viele Jahre gelesen und später dann auch beim Reportercamp Ferialpraktika absolviert.
Der Kleinen Kinderzeitung wünsche ich nur das Beste und, dass es ihr weiterhin so gut gelingt, Informationen für die Jüngsten aufzubereiten, die man wirklich gern liest.
Sabine und Otto Bacher, Eltern von Victoria und Christoph:
Als langjährige Abonnenten der Kleinen Zeitung war es für uns selbstverständlich, dass wir auch für unsere Kinder Christoph und Victoria die Kleine Kinderzeitung mit ihrem ersten Erscheinen im Jänner 2011 abonnieren. Sie war für die beiden ein wichtiger Wegbegleiter und hat sie zum Lesen animiert. Das Reportercamp wurde zum fixen Bestandteil in den Sommerferien: eine spannende und erlebnisreiche Woche. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Flughafenführung, die beide Kinder begeisterte, und die Interviews mit dem SK Sturm und Bischof Krautwaschl. Die Kinderzeitung wurde bis Oktober 2019 gelesen. Wir wünschen der Kinderzeitung weiterhin viel Erfolg und dass sie noch vielen Kindern Freude bereitet.