So schmeckt vegetarisches Weihnachten à la Paul Ivić
Dieses Menü ist der Beweis, dass Gemüse an Weihnachten nicht leiden muss. Im Gegenteil: Es darf glänzen, duften und am Ende sogar nach Portwein schmecken.

Weihnachten ohne Braten? Geht – und zwar überraschend festlich, elegant und ganz ohne dogmatischen Zeigefinger. Dieses vegetarische Weihnachtsmenü lehnt sich charmant an die Philosophie von Paul Ivić vom TIAN an und zeigt mit leiser Ironie, dass Gemüse längst keine Nebenrolle mehr spielt, sondern selbstbewusst ins Rampenlicht tritt. Hier wird nicht verzichtet, sondern ausgewählt – mit Geschmack und Haltung.
Den Auftakt macht ein Topinambursalat: erdig, winterlich, aber geschniegelt genug für den Festtagstisch. Danach folgt Trüffelpasta, weil Weihnachten nun einmal der Moment ist, in dem man auch vegetarisch ein bisschen angeben darf. Und zum Finale ein Portweingugelhupf, saftig, duftend und so tröstlich, dass selbst der Christbaum kurz innehält. Fazit: ein Menü für alle, die Weihnachten gern feiern – nur eben leichter, klüger und mit gutem Gewissen bis ins neue Jahr.


