Bolivien wählt neuen Präsidenten: Ende der linken Ära ist fix
Dem südamerikanischen Land steht in jedem Fall ein Rechtsruck bevor.
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In Bolivien fand eine Stichwahl zur Wahl des neuen Präsidenten statt, bei der zwei rechtsgerichtete Kandidaten gegeneinander antraten.
Nach über 20 Jahren endet damit eine linke Ära in Bolivien, da der derzeitige Präsident Luis Arce nicht mehr antrat.
Die beiden Kandidaten, Jorge „Tuto“ Quiroga und Rodrigo Paz, vertreten ähnliche Positionen und planen den Abbau von Subventionen und Privatisierungen.
Quiroga plant eine radikale Veränderung und will eine neue Verfassung verabschieden, während Paz ein bedingungsloses Grundeinkommen für Frauen einführen möchte.
Die wirtschaftliche Lage in Bolivien ist angespannt, mit einer Inflationsrate von fast 25 Prozent und einem Mangel an Treibstoff und Devisen.
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