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Nairobi
Kenias Hunger-Sekte soll nach Festnahmen weiter aktiv sein
Gelbes Flatterband sperrt ein Dutzend Lehmhäuser im abgelegenen kenianischen Dorf Binzaro ab. Ein paar Gewänder liegen darin herum, auch ein selbst gebauter Babystuhl ist zu sehen. Rund um diese Häuser fand die Polizei in den vergangenen Monaten 34 Leichen. Und sie hat einen schrecklichen Verdacht: Sie könnten weitere Opfer der Hunger-Sekte sein, durch die vor Jahren fast 450 Menschen zu Tode kamen. Der Anführer des Kults wurde schon vor zweieinhalb Jahren verhaftet.