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Flüssige Energie schlägt Brücken in die Energiezukunft

Zahlreiche Vorteile, wie Effizienz, Versorgungssicherheit und hohe Energiedichte sprechen klar für erneuerbare Flüssig-Brennstoffe. Dank ihres Innovationspotentials geben sie bestehenden Ölheizungen eine langfristige Perspektive.

Haushalte schätzen die Vorteile von flüssiger Energie
© IWO D.
Haushalte schätzen die Vorteile von flüssiger Energie

Große Innovationskraft

Für Kärntens rund 50.000 Ölheizungshaushalte eröffnen erneuerbare Flüssig-Brennstoffe neue Möglichkeiten. Ihr großer Vorteil: Die Brennstoffe können die bestehende Infrastruktur, wie Kessel und Tanks - nutzen – ohne teure Umrüstungen. „Es liegt uns am Herzen, verfügbare Ressourcen zu nutzen und durch Innovationen zukunftsfit zu machen“, betont Stefan Heritzer, Obmann des Landesgremiums Energiehandel der Wirtschaftskammer Kärnten. Dieser Ansatz schont zudem auch die Haushaltsbudgets.

Neue Brennstoffe für CO₂-Reduktion

Erneuerbare Varianten wie HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) aus Pflanzenölen und tierischen Reststoffen, E-Fuels aus Ökostrom oder BtL (Biomass-to-Liquid) aus pflanzlichen Abfällen senken den CO₂-Ausstoß deutlich und stärken die Versorgungssicherheit – eine Schlüsselrolle für die Energiewende. Ihre politische Anerkennung ist daher entscheidend für eine nachhaltige Energiezukunft.

<strong>Vielfältige Einsatzgebiete</strong>
Ob Raumwärme, Mobilität, Industrie oder Notstrom: Die neuen Flüssig-Brennstoffe sind vielseitig einsetzbar und können pur oder als Mischung mit fossilen Brennstoffen verwendet werden.
© EWO
<strong>Vielfältige Einsatzgebiete</strong> Ob Raumwärme, Mobilität, Industrie oder Notstrom: Die neuen Flüssig-Brennstoffe sind vielseitig einsetzbar und können pur oder als Mischung mit fossilen Brennstoffen verwendet werden.

Erfolgreiche HVO-Praxistests

HVO erlebt in Österreich einen deutlichen Aufschwung. Neben dem bereits erfolgreichen Einsatz als Beimischung zu herkömmlichem Diesel in ganz Österreich, eignet sich HVO auch hervorragend zum Heizen. Ein Blick nach Finnland zeigt: Dort ist HVO in der Raumwärme bereits flächendeckend etabliert.

Tests von EWO (Energie.Wärme.Österreich) – der Interessenvertretung für erneuerbare flüssige Energie - über mehrere Heizperioden (2018–2022) belegen die Praxistauglichkeit: Anlagen liefen störungsfrei, Filter blieben sauber, Abgaswerte wie CO und NOₓ lagen sogar unter denen von Heizöl extra leicht.

Rechtslage: Ölheizung in Kärnten

Bestehende Anlagen können uneingeschränkt weiter betrieben werden. Auch der Umstieg auf moderne Öl-Brennwerttechnik ist jederzeit erlaubt und spart bis zu 40 % Energie. Informationen zur Rechtslage beim Heizen mit Öl: www.ewo-austria.at

<strong>Stefan Heritzer</strong>
Obmann Landesgremium Energiehandel, Wirtschaftskammer Kärnten
„Wir fordern die politische Anerkennung von erneuerbaren Flüssig-Brennstoffen für die Raumwärme.“
© Wirtschaftsbund Kärnten
<strong>Stefan Heritzer</strong> Obmann Landesgremium Energiehandel, Wirtschaftskammer Kärnten „Wir fordern die politische Anerkennung von erneuerbaren Flüssig-Brennstoffen für die Raumwärme.“

Kontakt

Für Fragen steht Ihnen auch die Fachgruppe Energiehandel in der WK Kärnten unter handel@wkk.or.at zur Verfügung.