MFG fordert: Alternative Heilmethoden ins Gesundheitssystem integrieren
Der Antrag der MFG zur Anerkennung ganzheitlicher Heil- und Präventionsmethoden im Oberösterreichischen Landtag (Beilage 531/2023) wurde zwar nach eingehender Diskussion im Unterausschuss formell für erledigt erklärt, doch die MFG setzt ihren Einsatz weiter fort. „Wir haben das Thema in den Landtag gebracht und intensiv mit Fachleuten diskutiert. Leider zeigt sich die Unwilligkeit oder Unkenntnis der aktuellen Regierung, hier wirklich nachhaltige Verbesserungen zu schaffen“, erklärt LAbg. Dagmar Häusler, BSc.
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Der Antrag der MFG setzte sich für eine umfassende Integration von ganzheitlichen Heilmethoden in das bestehende Gesundheitssystem ein. „Ziel war es, den Menschen echte Wahlfreiheit zu geben – nicht nur Symptome zu behandeln, sondern auch Ursachen anzugehen, sowohl körperlich als auch geistig“, so Häusler. Zu den zentralen Forderungen gehörten unter anderem ein flächendeckender Zugang zu alternativen Heilmethoden, deren Integration in die ärztliche Ausbildung sowie Refundierungsmöglichkeiten durch die Sozialversicherung.
Symbolpolitik statt echter Lösungen
In den Diskussionen wurde deutlich, dass selbst einfache, kostengünstige präventive Maßnahmen wie Heilfasten von Regierungsseite abgetan wurden. „Solche Ansätze wurden als ‚lebenswandelnd, aber nicht heilsam‘ bezeichnet. Diese Haltung zeigt, wie wenig Bereitschaft besteht, das Gesundheitssystem wirklich zu verbessern und echte Alternativen zuzulassen“, kritisiert Häusler.
Anstatt konkret an Lösungen zu arbeiten, versuche die Regierung, das Thema mit symbolischen Handlungen zu behandeln – vermutlich, um vor den nächsten Wahlen keine „Baustellen“ zu eröffnen. „Das ist nicht der Weg, wie wir als Gesellschaft weiterkommen. Wir brauchen eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, die den Menschen mehr Wahlmöglichkeiten gibt“, fordert Häusler.
MFG setzt weitere Initiativen für die Zukunft
Die MFG lässt sich durch die ablehnende Haltung der Regierung nicht entmutigen. „Ganzheitliche Heilmethoden gehören endlich anerkannt und gefördert – sowohl zur Entlastung des Gesundheitssystems als auch zum Wohle der Menschen“, betont Häusler. In dieser Legislaturperiode werde die MFG weiterhin Initiativen setzen, um dieses wichtige Thema voranzutreiben.