Trotz Steuererhöhungen: Einnahmen bleiben hinter den Planungen zurück
Österreichs Steuereinnahmen steigen – trotz jüngster Erhöhungen – geringer als geplant. Die Abgabenquote steigt 2026 hingegen auf bereits 45,5 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung. Die angepeilte Senkung der Lohnnebenkosten ab 2027 ist aus jetziger Sicht laut Finanzminister Marterbauer nicht finanzierbar, wie er am Dienstagabend auch in der ZiB2 betonte.
Bei den Bruttosteuern wird 2025 ein Zuwachs um 3,1 Milliarden Euro auf 116 Milliarden gegenüber dem Vorjahr erwartet. Das sind um zwei Milliarden weniger als im 2023 erstellten Finanzrahmen geschätzt.