Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Zwei Brüder sorgen im Rebenland für Begeisterung

Seit Winter kicken Antonio und Alessandro Paunescu in Rebenland. Für die beiden soll die Oberliga nicht die Endstation sein.

Alessandro und Antonio Paunescu
© PRIVAT
Alessandro und Antonio Paunescu

Am Sonntag (14 Uhr) empfängt Rebenland den Lokalrivalen Gleinstätten zum Derby. Für die Brüder Antonio und Alessandro Paunescu, im Trikot von Rebenland, wird es eine spezielle Partie. „Nach unserer Rückkehr aus Deutschland haben wir in Gleinstätten den Spaß am Fußball wieder so richtig gefunden. Ich habe in der Saison bei Gleinstätten die meisten Tore in meiner Karriere erzielt und habe mich so wohl wie noch bei keinem Verein zuvor gefühlt”, sagt Antonio Paunescu. Nach einem Gastspiel in Allerheiligen ging es für die aus Fehring stammenden Brüder zu Rebenland. „Manuel Hödl hat uns hierher gelotst, er war ein Kollege in Gleinstätten.”

Fußball-Newsletter „Ball im Netz“

Worüber Fußball-Österreich spricht und was Fans des runden Leders nicht verpassen dürfen. Exklusive Infos aus der Sportredaktion der Kleinen Zeitung jeden Freitag kostenlos in Ihrem Postfach! Hier können Sie sich zu „Ball im Netz“ anmelden.

Die Brüder haben in ihren Karrieren bereits einiges erlebt, Antonio wechselte nach seinem Zivildienst nach Deutschland und spielte für Klubs in der Regionalliga und Bayernliga. Alessandro zählte in der Sturm-Jugend zu den großen Talenten und absolvierte Probetrainings bei Roma, Udinese und Frankfurt. Der Offensivspieler verließ die Sturm-Akademie allerdings schon mit 16 Jahren und versuchte sich in der Schweiz, wo er beim FC Wil mit nur 17 Jahren sein Debüt in der zweiten Liga gab. Es folgte eine Station beim KSC und dann das, was kommen musste. „Ich habe ihn sehr vermisst und ihn eine Zeit lang nur wenig gesehen. Nach seiner KSC-Station haben wir beschlossen, dass wir mal gemeinsam wo hinwechseln”, sagt Antonio.

Seit mehr als zwei Jahren sind die beiden daher gemeinsam umhergezogen. Ob das auch in Zukunft so sein wird? „Alessandro ist mit 21 noch jung, wenn er die Chance bekommt, viel höher zu spielen, dann soll er es machen”, sagt der 26-jährige Bruder. Die beiden agierten in der Vergangenheit häufig als Flügelzange. „Alessandro war zuletzt bei einem Try-Out für die Icon League in Deutschland und hat es von 1600 Bewerbern in die Top 20 geschafft.” Aber auch Antonio Paunescu hat noch große Pläne: „Ich will so weit nach oben kommen wie möglich. Die Chance sich in der Regionalliga oder noch weiter oben zu beweisen, ist noch nicht gekommen.”

Mehr aus dem steirischen Unterhaus