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Der FC Schladming hat die fünftmeisten Fans in der Steiermark

Der FC Schladming empfängt heute um 19 Uhr in der Landesliga Lebring. Mit seinen Besucherzahlen stößt Schladming in neue Sphären vor.

Leonhard Ettlmayr kann mit Schladming auf tolle Unterstützung bauen
© Purgstaller
Leonhard Ettlmayr kann mit Schladming auf tolle Unterstützung bauen

Der FC Schladming lockte in dieser Saison bereits 6630 Fans bei seinen Heimspielen ins Stadion. Das entspricht einem Zuschauerschnitt von 737 Besuchern pro Spiel. Damit haben steiermarkweit nur der SK Sturm, der GAK, Hartberg und Voitsberg mehr Fans pro Spiel. Steirische Großklubs wie Kapfenberg, DSV Leoben oder Lafnitz lassen die Schladminger in dieser Wertung hinter sich. In den vergangenen sieben Spielen blieb Schladming ungeschlagen und ergatterte 15 Punkte, sicher ein Mitgrund für die Euphorie. Doch schon seit Jahren erfreut sich der Verein über einen hohen Besucherschnitt. „Das spricht für die Arbeit des Vereins. Die Leute honorieren, dass wir mit Talenten aus der Umgebung spielen”, sagt Schladming-Präsident Roland Kahr. „Weil viele aus der Umgebung stammen, kommen auch 20 bis 30 Leute aus jedem dieser Orte zu unseren Spielen.”

Mehrere Gründe sind ausschlaggebend, dass der Zuspruch so groß ist. Das moderne Stadion bietet zahlreiche Möglichkeiten. „Unsere Kantine arbeitet sehr gut und sehr schnell, dadurch bewirtschaften wir sehr viele Fans zu ihrer Zufriedenheit”, sagt Kahr. „Wir haben 130 VIP-Dauerkarten verkauft. Hier bekommt jeder ein Essen und ein Getränk pro Spiel gratis.” Zu den VIP-Gästen kommen natürlich noch zahlreiche Tagesgäste. „Wir haben uns hier verbessert und öffnen zwei Eintrittskassen, zudem kommen nun viele Fans auch schon 30 Minuten vor dem Spielbeginn, damit funktioniert der Einlass gut.”

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Ein großer Faktor ist auch die Kameradschaft im Verein. „Wir haben eine gute Jugendarbeit, die Kinder sind stolz, für den FC Schladming zu spielen und kommen zu allen Heimspielen. Viele Kinder sehen unsere Spieler als Vorbilder und wollen nach Siegen mit ihnen gemeinsam jubeln”, sagt Kahr. „Sie bringen auch oftmals ihre Eltern zu uns ins Stadion.” Aber auch die Tourismusregion profitiert von den Schladming-Heimspielen. „Einige Gästefans kommen zu den Spielen ihrer Mannschaft mit und übernachten gleich hier. Entweder, um am nächsten Tag Skifahren zu gehen oder draußen etwas zu unternehmen.”

Die Auswärtsfahrten für die Schladminger sind durchaus weit, oftmals drei Stunden. „Umso bemerkenswerter, dass uns 150 Schladminger zum Auswärtsspiel nach Ilz begleitet haben”, sagt Kahr, dessen Mannschaft im Jahr zwischen 6000 und 7000 Reise-Kilometer auf der Straße absolvieren muss. „Von den Reisewegen wäre ein Aufstieg in die Regionalliga gar kein Nachteil für uns”, sagt Kahr mit einem Augenzwinkern. Heute (19 Uhr) steht das nächste Heimspiel an: Lebring ist zu Gast. Dort ist mit Petar Paric ein Öblarner im Kader, Abwehrspieler Florian Ferk wird sein 100. Landesliga-Spiel bestreiten.

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