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„Vielleicht hilft uns die kurze Anreise“

Die WAC-Amateure sind gegen Treibach zum Siegen verdammt. Die Kurstädter kämpfen gegen den Auswärtsfluch.

Das letzte Duell gewannen die WAC Amateure in Treibach mit 2:0
© Sobe
Das letzte Duell gewannen die WAC Amateure in Treibach mit 2:0
Jürgen Knopper

Durch die Länderspielpause wären die WAC-Profis im Derby gegen Treibach für die Amateure verfügbar, Trainer Nemanja Rnic weiß aber noch nicht, ob er mit Verstärkung rechnen kann: „Das erfahre ich immer sehr kurzfristig.“ Er schenkt aber ohnehin seiner heuer gut performenden Truppe das Vertrauen, auch wenn das Spitzenspiel bei Hertha Wels vorige Woche verloren ging: „Das ist abgehakt. Wir blicken Treibach entgegen, das über eine sehr starke Mannschaft verfügt.“ Will man an Wels (derzeit sechs Punkte voran) dranbleiben, ist ein Sieg Pflicht.

Bekanntlich suchte der WAC um eine Zweitligazulassung für seine Amateure an, für Akademiechef Walter Kogler war das der Tabellensituation geschuldet: „Wenn sich die Chance bietet, wollen wir sie wahrnehmen. Für die Entwicklung der Spieler wäre das großartig.“ Vorige Saison waren die WAC-Amateure bereits für die Kärntner Liga ausgelost, der RLM-Verbleib eine glückliche Fügung vom ASK-Rückzug. Der Ex-Internationale dazu: „Wir haben uns bewusst so aufgestellt, dass sich so eine Saison nicht wiederholt.“

Treibach versucht es mit neuen Impulsen

Bei Gegner Treibach rechnet man sehr wohl mit WAC-Profis. „Das Reglement lässt das zu, wir gehen davon aus, dass vor allem jene mit wenigen Bundesligaeinsätzen im WAC-Kader stehen werden“, vermutet Sportchef Stefan Weitensfelder. Unabhängig vom Gegner kämpft die Schweighofer-Elf aber mit einer massiven Auswärtsschwäche, konnte bislang nur ein Pünktchen aus der Fremde entführen. „Das steckt bedauerlicherweise schon in unseren Köpfen, wir versuchen immer neue Impulse zu setzen, wie andere Trikots. St. Andrä ist aber eine kurze Anreise. Vielleicht hilft uns das“, hofft Weitensfelder. Anej Kmetic und Kiril Ristoskov „stehen im Training, fehlen uns im Derby aber noch.“ Aufhorchen lässt Weitensfelder mit einem Appell an den ÖFB: „Der Verband soll uns endlich mitteilen, wie die Struktur der Regionalligen aussehen wird!“ Für den Sportfunktionär ist es „ein erheblicher Unterschied, ob ich ein Team für eine Regionalliga aus zwei oder aus drei Bundesländern zusammenstelle.“

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