Neue Staatsopern-"Zauberflöte" pfeift auf altbackene Routine
Eine neue "Zauberflöte" ist stets eine besondere Premiere für Opernhäuser, ist das Mozart-Stück doch bekanntlich eines der disparaten Werke des Repertoires, das stets große Herausforderungen an eine Deutung stellt. Der Wiener Staatsoper ist mit ihrer neuen "Zauberflöte" nun gelungen, ein ganzes Wunderhorn an Inspiration auszuschütten und dabei doch eine sehr solide, praktikable Inszenierung des Werks zur Debatte zu stellen. Ein umjubelter Abend für alle Beteiligten.