Heute will die umstrittene Regierungsmehrheit in Tiflis einen neuen Präsidenten wählen: Den Ex-Fußballer Micheil Kawelaschwili. Die Straßenopposition aber verhöhnt ihn schon als Witzfigur: Seine Sprüche sind stramm antiwestlich, landen aber rhetorisch oft im eigenen Tor.
Dass der Präsidentschaftskandidat Micheil Kawelaschwili (links) der Partei „Georgischer Traum“ heute von einem Gremium aus 300 Volksvertretern zum Staatschef gewählt wird, gilt als Formsache. Aber diese Formsache ist höchst umstritten.