Neue Kurse zu Cybersicherheit und digitalem Alltag
Die Digitalisierung nimmt eine immer größere Rolle in allen Lebensbereichen ein - auch in den Kärntner Kommunen eröffnen sich dadurch zahlreiche Möglichkeiten, aber es ergeben sich auch neue Aufgaben.

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Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Amt der Kärntner Landesregierung.
Um die Bürger dabei zu unterstützen, sich in dieser sich wandelnden digitalen Welt zurechtzufinden, geht das erfolgreiche Projekt #WebFit nun in die zweite Runde.
Sicherheit in der digitalen Welt
Phänomene wie der „Enkeltrick“ oder Betrug im Online-Handel zeigen, dass die digitale Welt neben vielen Möglichkeiten auch Gefahren birgt. Um die Kärntner Bürger dabei zu unterstützen, sich sicher in dieser für viele neuen Umgebung zu bewegen, initiierte das Gemeindereferat des Landes Kärnten gemeinsam mit dem Gemeindeservicezentrum und der Volkshochschule Kärnten bereits 2021 das Projekt #WebFit.
Erfolgreiche Erstauflage von #WebFit
In der ersten Förderphase konnten bereits rund 1.368 Kärntner an den Schulungen zur Steigerung der digitalen Kompetenzen im Bereich IT-Sicherheit teilnehmen. Aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz geht es nun mit #WebFit 2.0 in die nächste Runde.
„Digital fit“ für Kärntens Gemeinden
Die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen, gerade im kommunalen Bereich. Durch digitale Bürgerdienste und eine moderne Online-Verwaltung können Gemeinden ihre Dienstleistungen effizienter und bürgerfreundlicher gestalten. Dies ermöglicht nicht nur eine verbesserte Kommunikation zwischen BürgerInnen und Gemeinde, sondern optimiert auch die internen Verwaltungsprozesse erheblich.
Allerdings bringt diese digitale Transformation auch Herausforderungen mit sich, denen sich die Gemeinden aktiv stellen müssen. Mit dem Programm #WebFit 2.0 reagiert Gemeinde- und Bildungsreferent LR Daniel Fellner auf diese Entwicklung und setzt sich dafür ein, die Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger digital fit zu machen. Der Fokus liegt dabei auf zwei essenziellen Themenbereichen: Zum einen wird der Schutz vor Internetkriminalität behandelt, bei dem die BürgerInnen lernen, wie sie sich vor digitalen Bedrohungen schützen können.
Zum anderen wird die sichere Nutzung von Smartphones thematisiert, die mittlerweile zu unseren wichtigsten digitalen Begleitern geworden sind. Diese praxisnahe Initiative verdeutlicht das Engagement der Gemeinde, ihre BürgerInnen nicht nur mit digitalen Angeboten zu versorgen, sondern sie auch im kompetenten und sicheren Umgang damit zu unterstützen.
Die Kärntner Volkshochschulen übernehmen die Umsetzung der Schulungen direkt in den Gemeinden. „Digitale Fähigkeiten bedeuten soziale Teilhabe, dies ist der VHS eine Herzensangelegenheit“, erklärt Beate Gfrerer, Geschäftsführerin der Kärntner Volkshochschulen. „Wir arbeiten mit unseren Teilnehmenden auf Augenhöhe, vermitteln Inhalte, die im Alltag von Nutzen sind und gehen auf individuelle Fragestellungen ein.“
#WebFit 2.0 auf einen Blick
- Projektinitiator: Gemeindereferat des Landes Kärnten
- Kooperationspartner: Gemeindeservicezentrum, Volkshochschule Kärnten
- Fördersumme: 100.000 Euro (75 % vom Land, 25 % aus Gemeindebudgets)
- Laufzeit: bis Juni 2025
- Zielgruppe: Kärntner GemeindebürgerInnen (Abwicklung erfolgt über die Heimatgemeinde)
- Themen: IT-Sicherheit, Cyberkriminalität, Smartphone-Nutzung
- Kursformat: Schulungen in den Gemeinden, durchgeführt von der VHS
- Anmeldung für Kärntner Gemeinden: per E-Mail an post.fellner@ktn.gv.at
Die Kosten für die Schulungen belaufen sich auf 1.120 Euro pro Tag und werden vom Gemeindereferat des Landes Kärnten mit 75 Prozent gefördert. Interessierte Gemeinden in Kärnten können sich ab sofort per E-Mail an post.fellner@ktn.gv.at anmelden. Privatpersonen können sich bei Interesse an Ihre jeweilige Gemeinde wenden.
„Die Digitalisierung soll niemanden zurücklassen“, betont Hannes Mattersdorfer vom Gemeindeservicezentrum. „#WebFit 2.0 leistet einen wichtigen Beitrag, um mehr Zugang und Sicherheit im Umgang mit der digitalen Welt zu schaffen.“ Durch die enge Zusammenarbeit von Gemeindereferat, Volkshochschulen und Gemeindeservicezentrum soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Bürger von dem Angebot profitieren können.
In Kooperation mit der Kärntner Landesregierung.