Kölner "King Lear" nun am Burgtheater: Intensiv, aber lang
Eindrucksvolle Bilder trotz schlichter Mittel, scharf gezeichnete Charaktere und ein Sound, der seinesgleichen sucht. Die aus dem Schauspiel Köln nach Wien mitgebrachte und am Sonntag im Burgtheater erstmals gezeigte Inszenierung von Shakespeares "König Lear" in der Regie von Rafael Sanchez könnte in der sprachlich flotten Neuübertragung mit reduziertem Personal überzeugen, verheddert sich jedoch in Details und bleibt mit dreidreiviertel Stunden deutlich zu lang.