The future of art
Die Werke des Grazer Künstlers Stefan Temmel alias Stebo sind schwer zu fassen. Mit Graffiti-Spraydosen, Pinsel, Blattgold und Epoxidharz vereint er traditionelle Malerei mit moderner Streetart auf Leinwand, Fassaden oder Möbel. Und schickt sie als digitaler Zwilling ins Blockchain-Universum.

Omnipräsent, unverwechselbar und vor allem nicht austauschbar. Die Kunstwelt des Stefan Temmel ist eine vielseitige. Unter dem Namen Stebo hat sich der Grazer in der Vergangenheit schon auf Leinwänden, Möbeln, Fassaden und auf Bühnen vor Live-Publikum verewigt. Er kooperierte mit Porsche, Infineon, Jägermeister oder ROST und performte mit Workshops bei Sozialeinrichtungen, Schulen und Unternehmen (wie beispielsweise Jugend am Werk). Letzteres vor allem, um die Jugend für Kunst und Kreativität zu begeistern. Mit Pinsel, Spraydosen, Epoxidharz oder auch Blattgold vereinen sich Eingebungen, traditionelle Malerei und moderne Streetart zu einem einzigartigen Stil. Und Stebo hat es mit Einzigartigkeit.

Bereits vor vier Jahren entwickelte er gemeinsam mit dem Tech-Unternehmen Infineon und dem Wiener Startup Ownerchip, eigene NFC- Chips. Diese Chips werden in die Kunstwerke integriert, um sie auf einer Blockchain als Non-Fungible Token (NFT) zu speichern. Der Kryptowert ist im Gegensatz zur Währung einmalig und nicht austauschbar. Sein Projekt „ArtsyApes“ mit der Entwicklung von 3.777 NFT’s in nur 36 Stunden wurde zu einem der größten und erfolgreichsten NFT-Kunstinnovationen Österreichs. Durch das Scannen des integrierten Chips mit der SteboArt-App erhalten die Eigentümer des Kunstwerkes Zugang über die Entstehung des Bildes und weitere detaillierte Informationen. „Beginnend beim Entwurf lässt sich der Prozess für den Kunden digital begleiten und die Geschichte des Bildes lässt sich lückenlos erzählen“
