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Außer Ressentiments hat Trump so gut wie nichts zu bieten

Ronald Schönhuber
Redakteur Außenpolitik & International, Wien 
Trump verfängt mit seiner gefühlsgetriebenen und polarisierenden Botschaft zwar immer noch beim harten Kern seiner Anhängerschaft. Doch die für einen Wahlsieg wichtigen Wechselwähler wie auch moderate Republikaner sind bereit, die Lager zu wechseln, sobald sich eine wählbare Alternative anbietet. 
© JIM WATSON
Trump verfängt mit seiner gefühlsgetriebenen und polarisierenden Botschaft zwar immer noch beim harten Kern seiner Anhängerschaft. Doch die für einen Wahlsieg wichtigen Wechselwähler wie auch moderate Republikaner sind bereit, die Lager zu wechseln, sobald sich eine wählbare Alternative anbietet. 

Mit der Nominierung von Kamala Harris offenbart sich das strukturelle Problem der Kampagne von Donald Trump. Der Republikaner setzt auf die Ressentiments der Unzufriedenen, viel mehr ist da aber nicht.