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Hochsommer Festival mit Geblöke und viel Verkehr eröffnet

Im Kunstraum L201 in Studenzen wurde beim Wohnhaus von Alfred Lenz das Kunstfestival „hochsommer“ eröffnet. Zackelschafe finden dort nun einen Unterstand und sollen die Frage nach Zyklen, Fürsorge, Pflege, Abhängigkeiten stellen.

Johann Schleich
Im Kunstraum L201 in Studenzen wurde beim Wohnhaus von Alfred Lenz das Kunstfestival „hochsommer“ eröffnet. Unter dem Titel „Care“ wurde unter Einbindung von Kunstobjekten ein Projekt mit Zackelschafen vorgestellt
Dabei sollte sich die Frage nach Zyklen, Fürsorge, Pflege, Abhängigkeiten sowie dem Verhältnis von Natur und Kultur stellen. Geschaffen wurde das Projekt von Alfred Lenz, Lukas Weithas (v.l.) und Gabriele Sturm (nicht im Bild)
Aus alten Gitterwänden entstand ein Zackelschafunterstand, daneben ein Trinkbrunnen und eine Futterraufeninstallation mit Lecksalz für die Schafe
Der Hirte und Künstler Weithas übernahm während der zehntägigen Aktion die Schafpflege. Durch die Verwertung von bestehenden Materialien wollen die Künstler auf die Wiederverwendung alter Gebrauchsteile und den Bezug von Bauer und Kunst verweisen
Nachdem das Projekt neben der stark befahrenen Landesstraße zwischen Studenzen und Kirchberg an der Raab liegt, soll auch dieser Verkehrsstrom Teil des Projektes sein