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Radikal entmystifizierter "Jedermann" in Salzburg

Der Tod als fanatischer Geistlicher, der Glaube als Putzfrau und ein Jedermann, der seine Ankunft live im Internet streamt: Mit seiner Neuinszenierung des "Jedermann" hat der kanadische Regisseur Robert Carsen Hugo von Hofmannsthals "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" radikal entmystifiziert und mit viel Party-Personal opulent in Szene gesetzt. In der bejubelten Premiere am Domplatz zeichnete Philipp Hochmair seinen Jedermann am Samstagabend als gedankenlosen Neureichen.

Hochmair gibt Jedermann als gedankenlosen Neureichen | Hochmair gibt Jedermann als gedankenlosen Neureichen
© APA/BARBARA GINDL
Hochmair gibt Jedermann als gedankenlosen Neureichen|Hochmair gibt Jedermann als gedankenlosen Neureichen