Bregenzer "Tancredi" mit Frauenliebe und Mafiamorden
Opern, in denen ein lesbisches Liebespaar die Hauptrolle spielt, gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, schon gar nicht unter historischen Werken. Und genau genommen wäre dies auch bei Gioachino Rossinis Jugendwerk "Tancredi" nicht der Fall, das am Donnerstagabend als Hauspremiere bei den Bregenzer Festspielen gefeiert wurde. Der designierte Volkstheater-Chef Jan Philipp Gloger jedoch wagt den Gender-Switch, was den überlangen Belcanto-Schmachtfetzen rettet. Weitgehend.
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