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Politik

Die USA und ihre Präsidentschafts-Attentate: Von Lincoln über Obama zu Trump

US-Präsidenten leben gefährlich. Vier wurden im Amt getötet, auf 15 wurden konkrete Anschlagsversuche verübt. Ein Blick in die Geschichte.

vor 2 Jahren14. Juli 2024 um 06:09
Vereinigte StaatenUS-Wahl 2024
Unvergessen ist in den USA das Attentat auf Abraham Lincoln. Lincoln wurde am Karfreitag 1865 vom bekannten Schauspieler John Wilkes Booth während einer Vorführung im Ford’s Theatre erschossen. Der Grund des Attentats war Lincolns Position im amerikanischen Bürgerkrieg, so waren Booth und seine neun Mitverschwörer Sympathisanten der Südstaaten, die den Bürgerkrieg verloren hatten.
1881 wurde der nächste US-Präsident getötet: James A. Garfield. Vier Monate nach seinem Amtsantritt wurde er  am Bahnhof in Washington niedergeschossen und erlag einige Monate darauf den Folgen der Verletzungen. Der Grund des Attentats: Der Attentäter - Charles J. Guiteau -  hatte Garfield im Wahlkampf unterstützt und sich erhofft, Generalkonsul von Paris zu werden, wurde jedoch nie ernannt.
Präsident William McKinley wurde am 6. September 1901 im Temple of Music auf der Pan-American Exposition zweimal aus unmittelbarer Nähe angeschossen. Schütze war der polnischstämmige Anarchist Leon Czolgosz, der sich vom Attentat auf den italienischen König im Jahr zuvor inspiriert fühlte.
Ein Monat vor seiner Vereidigung hätte Franklin D. Roosevalt im Februar 1933 erschossen werden sollen. Der Italo-Amerikaner Giuseppe Zangara feuerte fünf Schüsse ab und tötete damit vier Menschen - darunter dem Bürgermeister von Chicago, Anton Cermak. Roosevelt überlebte.
Eines der wohl bekanntesten Attentate der US-Geschichte ist jenes an John F. Kennedy vom 22. November in Dallas. Der US-Präsident wurde im fahrenden Auto erschossen und erlag wenig später seinen Verletzungen. Es war der zweite Attentatsversuch auf Kennedy, ein erster scheiterte kurz nach seinem Amtsantritt als eine von einem Post-Mitarbeiter gelegte Autobombe nicht zündete.
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