Festwochen-"Medea's Kinderen": Die Reflexion des Unfassbaren
Es sind die vermeintlich unaussprechlichen Dinge, die Festwochen-Intendant Milo Rau anspricht. Es ist der unbedingte Wille, nichts zu tabuisieren, wenn Tabuisierung die Unterdrückung von Positionen bedeutet. Es ist das Bestreben, allen Proponenten das Recht auf die eigene Stimme zu geben. Was für die Formate der "Prozesse" oder die Festwochen-Rede gilt, gilt auch für die Inszenierungen des Regisseurs Milo Rau - wie er am Freitag bei "Medea's Kinderen" unter Beweis stellte.
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