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Grillen am Vatertag – Manuel Lieperts saftige Spareribs

Rechtzeitig vor dem Vatertag verrät Manuel Liepert, wie man mit Ripperl vom Grill ein regelrechtes Geschmacksfeuerwerk veranstaltet.

Manuel Liepert zeigt, wie Rippchen zur Höchstform auflaufen.
© Jürgen Fuchs
Manuel Liepert zeigt, wie Rippchen zur Höchstform auflaufen.
Georg Hoffelner
Themenlead Kulinarik

„Ribs don’t lie“ hat Shakira nicht gesungen. Vielmehr „Hips don’t lie“. Aber der Satz stimmt. Nur wenn das Fleisch von den Rippchen fertig gegart fast von selbst vom Knochen fällt, knallts am Gaumen. Da kann man dann auch niemandem mehr etwas vormachen. „Spareribs gehören zu den absoluten Highlights des BBQ“, weiß auch der in Leutschach groß aufkochende Manuel Liepert. Stundenlang im Smoker gepflegt und geräuchert schmecken sie saftig zart und besitzen ein unverwechselbares Aroma.

Video – So einfach fertigt man superzarte Ripperl

Aber was ist, wenn man keinen Smoker daheim herumstehen hat? Heißt das, dass man Spareribs nur im Restaurant genießen und keine hausgemachten Rippchen selbst machen kann? Keineswegs. „Zwar sind Smoker oder Grill durchaus die populärsten Zubereitungshilfen, jedoch lassen sich die gschmackigen Ripperl auf viele Arten zubereiten“, weiß Liepert. „Auch ich bin kein ausgewiesener Grillexperte“, gibt der Spitzenkoch ehrlich zu, „aber mit ein paar Tricks, lassen sich unglaublich aromatische Ribs auf die Teller bringen.“

Gleich nachkochen!

Würde man sie nach dem Einkauf einfach so wie sie sind, auf den Rost legen und durchbraten, ginge das geschmacklich in Richtung Schuhsohle. Daher gilt es einige Dinge in der Vorbereitung zu beachten. „Das Entfernen von Silberhaut und überschüssigem Fett ist nicht unbedingt nötig, sorgt aber dafür, dass die Marinade vom Fleisch besser aufgenommen wird und vor allem: es erleichtert das Kauen“, schmunzelt Liepert. Am wichtigsten ist aber das anständige Würzen der Rippchen. „Hier kann man entweder nach Belieben eine eigene Mischung zusammenstellen oder für die klassischen Spareribs nach einer Gewürzmischung greifen“, rät der Profikoch.

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Für den Rub werden verschiedenste Gewürze im Mörser gemahlen.
Für den Rub werden verschiedenste Gewürze im Mörser gemahlen. © Jürgen Fuchs

Für viele Hobby- und Gelegenheitsgriller ist der Aufwand Spareribs über sechs und mehr Stunden zu smoken oder zu grillen zu hoch. „Deshalb packen wir die fertig marinierten Ribs in Backpapier und schieben sie für 2,5 Stunden in den Backofen“, macht es Liepert vor. Danach gibt man nur mehr die Glasur darauf und finalisiert sie bei hoher Hitze auf dem Grill. So werden sie ebenfalls saftig zart und sorgen mit dem unverwechselbaren Aroma auch bestimmt für einen gelungenen Vatertag am 9. Juni.

10 Jahre Lieperts

Wer die Küche von Manuel Liepert kennenlernen möchte, hat übrigens am 15. Juni ab 14 Uhr die Gelegenheit. Da steigt in Leutschach das „10 Jahre Lieperts“-Jubiläumsfest mit Genussstationen inkl. Live-Cooking mit vielen Lieperts-Gefährt:innen. Winzerstände, DJ-Decks, die Live-Band Hannerl, Public Viewing der Fußball-EM-Gruppenphase, Messerschleifen live vor Ort mit „Der Messermo“, Cocktailbar mit Barkeeper Michael Pack, ein Eiswagen und Kaffeecatering von Manfredo di Lavaredo sorgen für genussvolle Stunden. www.lieperts.at

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