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„Bei politischer Berichterstattung sollte man nie blind vertrauen“

Schüler des Borg Bad Radkersburg wurden befragt, wie sie sich über politische Themen informieren. Auffallend: Instagram und TikTok sind hoch im Kurs, Zeitung und Fernsehen haben trotzdem noch nicht ausgedient.

Von  Hannah MühlbergerAnna Marlen Frühwirth und Laureen Posch
Jan Josef Lerner (16), Deutsch Goritz: „Ich habe zwar nicht jeden Tag die Zeit, mich ausführlich mit Nachrichten zu beschäftigen, trotzdem informiere ich mich häufig nach der Schule, was auf der Welt so passiert. Hierbei vertraue ich vor allem der Zeit im Bild auf TikTok oder dem Fernsehen, da in diesen Medien kritisch berichtet wird.“
Lilli Melcher (16), Bad Radkersburg: „Meine Hauptinformationsquellen sind Radio, Fernsehen und Instagram. Fake News versuche ich zu vermeiden, indem ich vertrauenswürdige Quellen wie die ‚Zeit im Bild‘ oder den ‚Standard‘ heranziehe. Ob ich eine Story lese, hängt auch davon ab, ob es einen ‚catchy title‘ gibt.“
Philipp Melcher (16), Bad Radkersburg: „Für mich sind vor allem regionale und lokale Nachrichten relevant, weil ich wissen möchte, was in meiner Umgebung passiert. Deshalb schaue ich ab und zu auch ‚Steiermark heute‘ in ORF 2. Außerdem ist es gut, über das Geschehen Bescheid zu wissen, wenn einen die Eltern auf etwas anreden.“
Paula Reicht (17), Bad Gleichenberg: „Da gerade auf Social Media viele Fake News verbreitet werden, hinterfrage ich alles. Ich halte es für wichtig, verschiedene Quellen zu verwenden, da Medien oft unterschiedlich zu einem Thema berichten. Damit ich auf einen Beitrag klicke, sind ansprechende Bilder wichtig.“
Rijad Sadikaj (18), Klöch: „Instagram und TikTok ziehen Jugendliche und daher auch mich an. Die Zeitung lese ich eher selten, aber wenn sie am Küchentisch liegt, schaue ich ab und zu rein. Wichtig ist für mich, dass man sich über seriöse Medien am Laufenden hält und Informationen auch kritisch auf ihre Wahrheit prüft.“