Festwochen: Jubel für Serebrennikovs Freiheitsruf "Barocco"
Das Feuer der Revolution ist musikalisch ein ganz dünnes Flämmchen: Der russische Exilregisseur Kirill Serebrennikov verschneidet mit dem Collageabend "Barocco" sein theatrales Plädoyer für die Freiheit mit verstümmelter Barockmusik. Doch wie gut kann Musiktheater als Gesamtkunstwerk funktionieren, wenn der musikalische Teil einen Bauchfleck hinlegt? Großartig, wenn man von der Reaktion des sonntäglichen Festwochenpublikums im Burgtheater ausgeht. Der Saal tobte.
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