Die Sprache als Roter Faden: Das "Blutbuch" in Wien
Wie setzt man eines der gefeiertsten Bücher der vergangenen Jahr für die Bühne um? Ein Buch, das zentral von seiner Sprache lebt, vom Ringen des schreibenden Ichs mit den Worten, wie es bei Kim de l'Horizons "Blutbuch" der Fall ist? Letztlich so, wie es Paul Spittler nun im Wiener Theater am Werk vorführt. Der Regisseur belässt den u.a. mit dem Deutschen Buchpreis geadelten Text als solches, fokussiert nicht auf die narrativen Elemente, sondern seziert dessen Sprache.