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Was man in Rom unbedingt sehen sollte

Zu Ostern rückt Rom ins Schaufenster. Aber nicht nur zu „allen heiligen Zeiten“ lohnt sich ein Besuch in der „Ewigen Stadt“. Liebhaber von Kirchen, Museen, großartigem Eis und kleinwüchsigen Autos kommen hier voll auf ihre Rechnung.

Karin Riess
Von   und Klaus Höfler
Petersplatz. 551 Stufen sind es bis zum Aussichtskranz oben auf der Kuppel des Petersdoms. Aber die Mühe des Aufstiegs lohnt sich: Die wahre Dimension des Platzes und seine architektonische Ästhetik erschließen sich am besten von dort oben. Wer den Platz ohne Menschenschlangen vor den Sicherheitsschleusen sehen will, kommt nachts vorbei.
Vatikanische Museen. Wie viel Geschichte passt auf knapp 42.000 Quadratmeter? Im Museumskomplex des Vatikans mit seinen 1300 Räumen sind es mehr als 70.000 Objekte aus mehreren Jahrtausenden. Mit der Sixtinischen Kapelle bietet man ein kunstgeschichtliches Unikat von Weltrang.
Eis. Für Eisliebhaber gilt Rom als irdisches Paradies. Superlative inklusive. So gilt die „Gelateria Fassi“ in der Via Principe Eugenio als älteste Eisdiele Italiens – seit 1880 wird hier mit Gefrorenem verwöhnt. Die „Gelateria Della Palma“ an der Ecke Via della Coppelle/Via della Maddalena in der Nähe des Pantheons bietet mit 150 verschiedenen Sorten die wohl größte Auswahl. Hochgerechnet kann man hier über zwei Monate täglich je zwei neue Sorten kosten.
Centrale Montemartini. Hier (Via Ostiense) treffen sich im 1963 stillgelegten Elektrizitätskraftwerk industrieller Anlagenbau und antike Kunst. Bilder, Fresken, Statuen und Büsten aus dem alten Rom werden vor Turbinen, Kesseln und Schaltschränken präsentiert. Nach seiner Abschaltung wurde das Kraftwerk als Stauraum für das Kapitolinische Museum genutzt – ehe es selbst zum Museum wurde.
Porta Portese Flohmarkt. Hier findet man alles was man braucht und jemand anderer nicht mehr benötigt. Der Markt breitet sich sonntags rund um die Via Portuense über mehrere Gassen aus. Wer eher auf der Suche nach Essbarem ist, dem empfehlen sich Markthallen wie der Mercato Trionfale oder der Nuovo Mercato Esquilino.