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Ein Sonntag mit bittersüßen Liebesgeschichten

Klassiker aus der Goldenen Ära von Hollywood, spannende Dokus und Oscar-gekrönte Filme: Die TV-Tipps für Sonntag.

SABRINA
© United Archives
SABRINA
Marianne Fischer
Leitung Kultur & Medienressort Kärnten

Sabrina

Siebzig Jahre alt, aber noch immer ein Vergnügen: Billy Wilders Gesellschaftskomödie erzählt von zwei Söhnen einer wohlhabenden Familie. Linus (Humphrey Bogart) führt das Familienunternehmen, David (William Holden) gibt das Geld aus. Als Sabrina (Audrey Hepburn), die Tochter des Chauffeurs, nach einem Paris-Aufenthalt zurückkehrt, macht David ihr den Hof, was Linus so gar nicht passt. Charmant und mit viel Wortwitz.
16.10 Uhr, 3Sat

Saving Mr. Banks

Zwanzig Jahre versuchte Walt Disney (Tom Hanks), die Rechte an „Mary Poppins“ zu bekommen, aber erst als Autorin P. L. Travers in finanzielle Schwierigkeiten geriet, ließ sie sich zu einem Treffen überreden. Golden Globe für Emma Thompson als strenge Autorin.
20.15 Uhr, Disney

KI in der Medizin

In der Medizin wird immer mehr künstliche Intelligenz eingesetzt: Algorithmen erkennen Krebsmuster oder können bei Schlaganfällen Prognosen erstellen. Aber werden bald Algorithmen allein über Therapien entscheiden? Welche Rolle bleibt dann Ärzten?
19.10 Uhr, 3Sat

La La Land

4Bittersüße Liebesgeschichte (Emma Stone, Ryan Gosling) und Oscar-gekrönte Hommage an das Hollywood-Musical.
20.15 Uhr, Arte

Händels Messias

Außergewöhnliche szenische Produktion von Händels „Messias“: Vor der Kulisse der tschechischen Stadt Krumau werden die Ereignisse aus dem Leben Christi mit dem Leben von Joseph Adam, Prinz von Schwarzenberg und Graf von Krumau, verbunden.
21.25 Uhr, ORF III

Glanz und Elend

Die Doku schildert anhand zweier Filme von Elizabeth Taylor und Marilyn Monroe den Untergang der Goldenen Ära Hollywoods.
23.05 Uhr, ORF 2

Hörenswert

Intermezzo. Ö 1, 11.40 Uhr. Leipziger Buchpreis für Barbi Marković: In 26 Episoden schickt die in Wien lebende Serbin ein cartooneskes Protagonistenpaar durch den Alltag und lässt sie in diverse Katastrophen stolpern. Die Preisträgerin im Gespräch mit Judith Hoffmann.
Apropos Oper. Ö 1, 15.05 Uhr. Kein anderer Dirigent hat bei den Bayreuther Festspielen so häufig und so lange dirigiert wie er: In zwanzig Spielzeiten von 1981 bis 2012 hat Peter Schneider 142 Aufführungen geleitet. Viermal in Folge wurde er zum „Besten Dirigenten des Jahres“ gewählt.