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Geschichtsstunde mit Haltung: "Leben und Sterben in Wien"

Massenszenen vom Dorffest bis zur Demonstration, ohrenbetäubende Schüsse und Schneefall im Februar: Für die Uraufführung von Thomas Arzts Auftragswerk "Leben und Sterben in Wien" zum 90. Jahrestag der Februarkämpfe hat Josefstadtdirektor Herbert Föttinger in der letzten eigenen Inszenierung seiner bis 2026 laufenden Amtszeit tief in die Realismuskiste gegriffen. Aktuelle Bezüge wurden so bei der Premiere am Donnerstag weitgehend im Geschichtsbuch erstickt.

Katharina Klar entwickelt sich von der naiven Magd zur glühenden Sozialistin | Katharina Klar entwickelt sich von der naiven Magd zur glühenden Sozialistin
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