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Chronik

Die giftigsten Quallen des Ozeans

Die tödlichen Tentakel dieser Quallen sollte man besser meiden.

vor 2 Jahren2. Februar 2024 um 08:20
Das Gift der Seewespe sticht quasi Löcher in die Haut und führt dann zum Zelltod. Dies erzeugt heftige Schmerzen und führt später zu solcher Narbenbildung. Innerhalb von wenigen Minuten kann das Gift zu Herz-Kreislaufversagen führen.
Die Tiere sind vor allem an der Nord- und Ostküste Australiens heimisch, vorwiegend in flachen Gewässern. Jedoch kommen sie im gesamten Indopazifik vor.
 Die fast durchsichtigen Würfelquallen (Carukia barnesi) sind geradezu winzig und haben einen Durchmesser von nur ein bis zwei Zentimetern – aber vier bis zu einen Meter lange Tentakel. Zum Vergleich: Die wesentlich größere Seewespe verfügt über 15 Tentakel an jeder Ecke ihrer bläulichen Schwimmglocke, die jeweils bis zu drei Meter Länge erreichen.
Die Nesselgifte der Quallen können dann das sogenannte Irukandji-Syndrom auslösen - eine Vergiftung, die schwere Bauch-, Brust- und Rückenschmerzen sowie Lungenödeme verursachen kann. Ohne medizinische Betreuung droht Lebensgefahr.
Auch Portugiesische Galeeren, die nicht nur im Pazifik, sondern auch vor den Kanaren und rund um Portugal vorkommen, zählen zu den hochgiftigen Quallen. Sogar vor Mallorca wurden sie schon gesichtet.
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