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Butter Chicken - Indische Richter müssen über Ursprung entscheiden

„Butter Chicken“ ist wohl eines der beliebtesten Gerichte in indischen Restaurants auf der ganzen Welt. Restaurantketten streiten jetzt um 20 Millionen Rupien.

Butter Chicken ähnelt Chicken tikka masala, bei dem auch eine Tomatenpaste verwendet wird
© Bart
Butter Chicken ähnelt Chicken tikka masala, bei dem auch eine Tomatenpaste verwendet wird
APA/dpa

Butter Chicken gilt weltweit als eines der populärsten indischen Gerichte: In Indiens Hauptstadt Neu-Delhi beschäftigt sich nun ein Gericht mit der Frage, wer die weltbekannte Speise überhaupt erfunden. Denn seit langem behaupten zwei bekannte Restaurantketten, die Erfinder des Currys auf Tomaten-Basis sowie eines beliebten Linsengerichts (Dal Makhani) zu sein.

Nun verklagt deswegen eine Firma namens Moti Mahal ihre Konkurrenz - namens Daryaganj. Sie verlangt von dieser, dass sie sich nicht mehr mit den Erfindungen rühmt, und will zudem 20 Millionen Rupien (221.000 Euro) als Entschädigung, wie unter anderem die „Hindustan Times“ unter Berufung auf die Klage berichtete. Der Fall beschäftigt auch die Menschen auf sozialen Medien in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt.

Die Betreiber von Moti Mahal argumentieren laut den Berichten und ihrer Internetseite, dass Gründer Kundal Lal Gujral die Idee für die Speisen hatte, nachdem sein Tandoori-Huhn ausgetrocknet war. Die Leute hinter Daryaganj sagen den Berichten zufolge hingegen, ihr Verwandter Kundan Lal Jaggi habe zusammen mit dem anderen Vorfahren das erste Moti-Mahal-Lokal in der indischen Hauptstadt Delhi betrieben, wo das Gericht erstmals zubereitet worden sei.

Für all jene, die jetzt Hunger bekommen haben

Das Gericht bildet eine Art Curry mit Hähnchenfleisch und einer gewürzten Tomaten-Butter-Sauce
© Fahrwasser
Das Gericht bildet eine Art Curry mit Hähnchenfleisch und einer gewürzten Tomaten-Butter-Sauce

Indisches Butter-Chicken à la Martina Hohenlohe

Zutaten für 4 Personen
500 g Hühnerbrust (ohne Haut und ohne Knochen), 120 g Butter, 2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung),  2 TL Currypulver, 2 TL Cayennepfeffer, 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 2 TL frisch geriebener Ingwer, 1 Dose Kokosmilch, 250 ml Hühnerfond, 200 g pürierte Tomaten (Flasche oder Dose), 1 Zwiebel, 5 Knoblauchzehen, frischer Koriander, Salz, Pfeffer, 2 TL Stärkemehl (z. B. Maizena), Wasser, Basmatireis

Zubereitung
1. Hühnerbrüste waschen, trockentupfen und in 1,5 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, fein hacken. Knoblauch schälen, ebenso fein hacken.

2. Butter im Schnellkochtopf erhitzen, bis sie aufschäumt. Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, Kokosmilch, Hühnerfond und Tomaten zugeben, durchrühren und aufkochen lassen.

3. Currypulver, Kreuzkümmel, Ingwer, Cayennepfeffer und Garam Masala zugeben, salzen. Hühnerfleischwürfel zugeben, untermischen, Deckel verschließen. Auf Stufe 1 rund 15 Minuten garen (ab Erscheinen des grünen Rings). Inzwischen den Reis kochen.

4. Schnellkochtopf von der Platte ziehen, rasten lassen, bis die Ringe nicht mehr sichtbar sind. In der Zwischenzeit das Stärkemehl mit 2 EL Wasser glattrühren, unter die Sauce mischen. Topf ohne Deckel noch einmal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Mit Basmatireis und frisch gehacktem Koriander anrichten.

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