Oper "Justice" in Genf uraufgeführt, im April in St. Pölten
Der politisch engagierte und oft unbequeme Schweizer Regisseur Milo Rau (46) klagt auf der Opernbühne an: Er hat ein Musikdrama über die Rohstoffausbeutung in Afrika und die dort im Stich gelassene lokale Bevölkerung inszeniert. Unter großem Applaus fand am Montagabend in Genf die Uraufführung von "Justice" statt. Am 30. April kommt die Produktion nach Österreich - nicht zu den von Rau geleiteten Wiener Festwochen, sondern zur Eröffnung des Tangente-Festivals in St. Pölten.
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