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Zurück zu den Wurzeln – Das Comeback der Steckrübe

Sie wächst auf heimischen Feldern und ist im Winter eine tolle Zutat für wärmende Eintöpfe und vieles mehr. Die Steckrübe feiert Gott sei Dank ein Comeback.

© Elightened Media
Georg Hoffelner
Themenlead Kulinarik

Power-Gemüse

Einst wurden die Steckrüben bevorzugt als Schweinefutter angebaut. Doch dann entdeckte man die Steckrübe – notgedrungen – auch für die menschliche Küche. Sie schmecken nicht nur genial, sondern überzeugen auch durch viele Vitalstoffe. Sie enthalten viel Wasser, sind kalorienarm und sättigend. Das weiß-gelbliche Fruchtfleisch ist reich an den Vitaminen B1, B2 und wichtigen Mineralien, Eiweiß, Traubenzucker und vor allem Beta-Carotin, das im Stoffwechsel wichtige Zellschutzfunktionen erfüllt. Dazu kommen Senföle und das für die Stärkung des Immunsystems wichtige Vitamin C. Der recht hohe Ballaststoffgehalt regt die Verdauung an. Wer einen zu hohen Cholesterinspiegel hat, darf Steckrüben unbeschwert genießen, denn sie enthalten gar kein Cholesterin.

Küchentauglich

Beim Kochen nehmen sie fast alle geschmacklichen Charakteristika anderer Gemüsesorten an – lassen sich also hervorragend kombinieren. Sie passen damit ebenso gut in asiatische Currys und Wok-Gerichte wie in die saisonale Landküche oder die „feine“ Küche. Ihr Geschmack ist dagegen eher dezent, der etwas an Kohlrabi oder Möhren erinnert. Und all jene, die den Kohlenhydratanteil ihrer Ernährung reduzieren möchten, bereiten einmal Brat-Steckrüben statt Bratkartoffeln zu oder Steckrübenpüree statt Kartoffelpüree. Die Zubereitung ist kinderleicht und der Geschmack ist köstlich!

Kleinere Exemplare wählen

Beim Einkauf nicht zu den ganz großen Knollen greifen. Diese neigen dazu, holzig zu sein. Eine glatte, saftige Schale weist auf Frische hin. Lagerung: Die Steckrübe hält sich mehrere Monate im Keller. Im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage. Von ihren Blättern befreit, kann sie im kühlen Keller auch mehrere Monate lagern. Alternativ lassen sich Steckrüben auch einfrieren. Dazu die Steckrübe zunächst waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Für etwa fünf Minuten in kochendem Wasser garen. In Gefrierbeutel füllen und einfrieren.

Wann hat die Steckrübe Saison?

Die Jahreszeit der Steckrübe ist der Winter. Von Oktober bis ins Frühjahr findet man Steckrüben in Supermärkten oder auf dem Markt. Achtung: Im eigenen Garten sollte man sie ernten, bevor der erste Nachtfrost kommt. Andernfalls kann das süße Aroma verloren gehen. Die Steckrüben schmecken dann strenger. Außerhalb der Saison erhält man sie meist als Lagerware aus dem Norden Europas, vereinzelt findet man Steckrüben aber auch tiefgekühlt.

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