So verwertet man die Reste vom Weihnachtsfest am Besten
Das große Fressen ist vorbei. Dennoch sind einige Reste übriggeblieben. Hier sind einige Tipps, wie man am besten die Reste des Festmahls verwerten kann.

Fleisch und Fisch
Reste von Huhn, Ente, Schweinsbraten oder auch Fisch kann man zur Verwertung ganz einfach in Reis- oder Nudelpfannen verwandeln. Ist noch frisches Fleisch da, friert man dieses am besten rasch ein. Bleibt Fisch (wie z. B. Räucherlachs) übrig, macht sich dieser hervorragend in Salaten, Risottos, Aufläufen oder Pasta-Saucen. Weil er sehr verderblich ist, sollte er möglichst schnell weiterverarbeitet und verzehrt werden. Natürlich kann man ihn auch einfrieren. Das sollte man rasch nach dem Essen tun – am besten, sobald der Fisch abgekühlt ist. Wichtig ist, dass man alles luftdicht verpackt.

Beilagen
Bereits gekochte Erdäpfel sind, wenn sie rasch nach dem Abkühlen in den Kühlschrank wandern, problemlos mehrere Tage haltbar. Will man sie weiterverarbeiten, kann man sie mit weiteren Fleisch- und Gemüseresten zu einem wohlschmeckenden Gröstl verkochen. Aber auch Kartoffelteig-Gerichte kann man daraus machen, wie etwa Kartoffelknödel oder Gnocchi. Auch aus Knödel kann man ganz einfach ein Gröstl fertigen. Knödel mit Ei sind sowieso der Klassiker der Resteküche. Wer das nicht mag, friert die Knödel ein. Um dabei ein Zusammenfrieren der Knödel zu verhindern, legt man diese einzeln rund eine halbe Stunde ins Gefrierfach. Dann kann man sie gemeinsam in einem Beutel oder einer Dose portionsweise verpacken. Bleibt gekochter Reis zurück, hat man eine Vielzahl an Speisen, die man damit zubereiten kann. Die Palette reicht von asiatischen Gerichten über Suppen bis hin zu Milchreis.

Brot und Gemüse
Bereits gekochtes Rotkraut bleibt im Kühlschrank einige Tage frisch und kann dann aufgewärmt und wieder als Beilage oder Salat serviert werden. Einfrieren ist ebenfalls problemlos möglich. Alle anderen gekochten Gemüsesorten kann mán etwa in Omeletts, Reisgerichten, Gröstl oder ähnlichen Speisen ein zweites Leben schenken. Sie lassen sich meist auch problemlos einfrieren. Altes Brot kann in Scheiben eingefroren werden oder man macht daraus Croûtons, Brotsalat oder Arme Ritter.

Nachspeisen
Bleiben wider Erwarten Kekse und Lebkuchen übrig, kann man mit etwas Kreativität köstliche Nachspeisen zubereiten. Tiramisu mit Spekulatius oder Lebkuchen etwa. Mahlt man Vanillekipferl fein, kann ein genialer Kuchen gebacken werden. Bleiben Schoko-Weihnachtsmänner oder ähnliches übrig, lassen sich diese zur Resteverwertung hervorragend in Brownies, Schokokuchen oder ähnlichen Backwerken verarbeiten.

Sekt und Champagner
Wurde eine Flasche Schaumwein geöffnet, aber nicht fertig getrunken, greift man am besten zu einem speziellen Verschluss für Sektflaschen. Wenn der Inhalt schon etwas schal schmeckt, verwendet man ihn am besten zum Aufgießen für Risottos, Saucen oder Suppen. Wenn man ihn nicht sofort weiterverwerten kann, friert man ihn am besten in einem Eiswürfelbehälter ein.


