Das Oppositionsbündnis "Serbien gegen Gewalt" hat am Montagabend die staatliche Wahlkommission aufgefordert, den Urnengang für die Stadtverwaltung von Belgrad wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten zu annullieren. Damit soll der Weg für die Abhaltung von Neuwahlen in der serbischen Hauptstadt frei werden. Dem Antrag wurden Beweise über Stimmenkauf beigelegt, sowie auch über die massive Teilnahme von stimmberechtigten Bürgern aus der bosnischen Republika Srpska.