Psychoanalytische "Turandot" an der Staatsoper ausgebuht
In der Psychoanalyse ist der Widerstand ein gängiger Topos - und mit genau diesem sah sich am Donnerstagabend auch Regisseur Claus Guth in der Wiener Staatsoper konfrontiert. Seine Neudeutung von Giacomo Puccinis letztem Werk "Turandot" als analytisches Kammerspiel fiel beim Publikum überraschend einhellig durch. Umso euphorischer bejubelt wurden da die beiden Stars Asmik Grigorian und Jonas Kaufmann - beides szenische Rollendebütanten.
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