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Reisen

Die besten Alternativen zu Weihnachten in New York

New York City übt auf viele USA-Reisende besonders in der Vorweihnachtszeit eine große Faszination aus. Doch es gibt gute Alternativen für alle, die es etwas weniger überlaufen mögen.

Karin Riess
Karin Riess
Karin Riess
Samstags- und Sonntagbeilage, Leiterin Samstagsbeilage und Reiseredaktion
vor 3 Jahren8. Dezember 2023 um 04:00
Leute & Stars
Baltimore. Im West Shore Park im Hafen von Baltimore (Maryland) hat man sich den Nürnberger Christkindlesmarkt zum Vorbild genommen und mit dem „Christmas Village“ eine kleine Stadt aus Holzbuden und einer beheizten Festhalle geschaffen, die ein bisschen an ein Bierzelt auf der Münchner Wiesn erinnert. Es gibt deutsches Bier aus Maßkrügen, außerdem Bratwurst und Brezen. Die „Gluhwine Pyramid“ wiederum erinnert an hölzerne Weihnachtspyramiden, wie man sie aus dem Erzgebirge kennt.
Washington D.C. In der Hauptstadt Washington ist die National Portrait Gallery der Hintergrund für die Dutzenden Stände des „Downtown Holiday Market“. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass kleine „Businesses“ repräsentiert sind. Jeden Abend spielen Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Musikstile auf. Wer es richtig weihnachtlich haben möchte, findet am Weißen Haus den „National Christmas Tree“, der jedes Jahr ab Anfang Dezember feierlich erleuchtet wird. In diesem Jahr zum 100. Mal, denn Präsident Calvin Coolidge rief diese Tradition 1923 ins Leben. Um den großen Baum herum repräsentieren 58 kleinere Tannen die US-Bundesstaaten und Territorien.
Boston. Was in New York die Dyker Heights ist, heißt in Boston „Somerville Illuminations Tour“: Auch hier ist eine ganze Nachbarschaft hell und bunt erleuchtet, mit Weihnachtlichem ebenso wie mit Maritimem, das Meer ist schließlich nicht weit. Boston bringt an vielen Plätzen, etwa auf dem zentralen Boston Common, die Bäume mit Tausenden Lichtern zum Erstrahlen. Überall in der Stadt werden Schlittschuhbahnen aufgebaut. Weihnachtsmärkte gibt es ebenfalls, etwa den „Snowport at the Seaport“.
Virginia Beach. In Virginia Beach darf man mit dem Auto über den Boardwalk fahren, der sonst Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist. Und während aus dem Autoradio Weihnachtsklassiker schallen, sind am Strand überdimensionale Lichtfiguren zu sehen: Highlights sind der Surfing Santa und tanzende Krabben. Kostenpunkt für die Autofahrt durch die „Holiday Lights at the Beach“: 30 US-Dollar. Tickets muss man vorher online kaufen.
Tampa. In Florida, gibt es zur Weihnachtszeit vielerorts Bootsparaden in den Kanälen, die sich durch die Orte ziehen – wie hier Tampa.
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