Mordprozess um Bluttat vor 15 Jahren endete mit Freispruch
Ein 47-jähriger Mann ist am Dienstagabend am Landesgericht für Strafsachen vom Vorwurf freigesprochen worden, einen damals 38-Jährigen bei der Reichsbrücke in Wien-Donaustadt mit einer Schusswaffe vorsätzlich getötet zu haben. Die Geschworenen verwarfen in dem Mordprozess die Anklage einstimmig. Staatsanwalt Bernd Ziska akzeptierte diese Entscheidung, er gab noch im Gerichtssaal einen Rechtsmittelverzicht ab. Der Freispruch ist damit bereits rechtskräftig.