Historiker Clark gegen Pauschalthese des Scheiterns von 1848
Seit seinem 2012 erschienenen Buch "Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" ist der in Australien geborene und in Großbritannien lehrende Historiker Christopher Clark einer der Weltstars seiner Zunft. Am Freitag war der 63-Jährige auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, um sein neues Buch "Frühling der Revolution. Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt" vorzustellen. Davor sprach er mit der APA über seine Arbeit.