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Raus aus dem ideologischen Schützengraben

Nicht jammern, nicht sudern, sondern Ideen einbringen? Exakt 93 Persönlichkeiten wie der Wissenschaftler Josef Penninger, Dirigent Franz Welser-Möst, Literat Marc Elsberg, Ursula Plassnik, Infineon-CEO Sabine Herlitschka, Wifo-Chef Gabriel Felbermayr, AMS-Chef Johannes Kopf, Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer und andere haben sich mit Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel für letzteres entschieden. Und präsentieren im soeben erschienenen Buch „Ideen, die geh´ n“ ihre Vorschläge für Österreich. Wie ein Bildungsscheck für jedes Kind oder ein „Zukunftsdepot“ von 1000 Euro, das jedes Kind bei der Geburt bekommen sollte, wie Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller vorschlägt. Oder ein Erasmus-Programm auch für Lehrlinge, wie Johannes Hahn anregt. Bei allen Ideen und Vorschlägen gehe es darum, betonte Edition-Kleine-Zeitung-Chefin Carina Kerschbaumer bei der gestrigen Präsentation in der Stallburg in Wien, ideologische Schützengräben zu verlassen. So empfiehlt Marc Elsberg allen in der Frage der Erbschaftssteuer, auf „Schnappatmung“ zu verzichten, „tief einzuatmen“ und darüber nachzudenken. Worin sich bei der gestrigen Präsentation der Ideengeber und Karikaturist des Buches, Wolfgang Schüssel, mit AMS-Chef Kopf und Felbermayr einig war: Es brauche einen Mentalitätswandel. „Anstrengungslos zu Wohlstand zu kommen, hat sich in der Geschichte noch nie bewahrheitet. Ohne Anstrengung wird es nicht gehen. Wer das nicht akzeptiert, schädigt das Land“, warnte Felbermayr. Ideen, die geh´ n. 240 Seiten, 24,90 Euro. Im Buchhandel, in Büros der Kleinen Zeitung und auf shop.kleinezeitung.at

Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel regt österreichweite Ideenbörse an
© Christoph Kleinsasser
Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel regt österreichweite Ideenbörse an
Carina Kerschbaumer