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Wenn Sterne vom Himmel fallen, werden Ihre Wünsche wahr

Im August lassen die Perseiden nicht nur den Nachthimmel, sondern auch unsere Augen erstrahlen. Der Meteoritenschauer wird uns mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde überschütten und so vielleicht manch‘ sehnlichsten Wunsch erfüllen.

Sternderl schauen der besonderen Art: Im Almdorf Seinerzeit, einer weltweit einzigartigen Hotelanlage auf 1.400 Metern Seehöhe
© bilanol - stock.adobe.com (Andrii Biletskyi)
Sternderl schauen der besonderen Art: Im Almdorf Seinerzeit, einer weltweit einzigartigen Hotelanlage auf 1.400 Metern Seehöhe

Machen Sie es sich auf einer kuscheligen Decke gemütlich, lehnen Sie sich zurück, atmen Sie würzig-frische Nachtluft ein und richten Sie Ihren Blick gen Himmel – denn von etwa Ende Juli bis Ende August werden Sie dank der Perseiden mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde überschüttet. Von 9. bis 13. August erreicht das Himmelsphänomen übrigens seinen Höhepunkt. Der Meteorschauer, der scheinbar aus dem Sternbild des Perseus kommt, kann von überall aus und am besten nach 22 Uhr bestaunt werden, wobei man dabei auf die Mondphasen achten sollte. „Denn wenn der Mond untergeht, kann man die Sternschnuppen besser sehen, außerdem sollte man in Richtung Nordosten schauen“, erklärt Franziska Benetik vom Planetarium Klagenfurt.

Für die Beobachtung der Perseiden benötigt man zwar keine Hilfsmittel, aber man sollte nach Nordosten schauen und das erst nachdem der Vollmond untergegangen ist.
© astrosystem - stock.adobe.com (Milan Gucic milangucic@gmail.com)
Für die Beobachtung der Perseiden benötigt man zwar keine Hilfsmittel, aber man sollte nach Nordosten schauen und das erst nachdem der Vollmond untergegangen ist.

So sehen Sie noch mehr Sternschnuppen

Und Sie verrät Sternenguckern noch einen kleinen Tipp: „Praktisch ist es, wenn man sich auf einem Berg befindet – je höher, desto besser – wo die Lichtverschmutzung nicht so hoch ist, denn dann sieht man die Perseiden noch einmal schöner“. Diese Erkenntnis hat sich auch das Almdorf Seinerzeit in Patergassen auf der Fellacheralm in 1400 Meter Seehöhe zu Herzen genommen und macht im August kurzerhand das Licht aus, um Gäste mit einem phänomenalen Blick auf den Sternenschauer zu verzaubern. Außerdem wird eine Astrophysikerin die Besucher mit Wissenswertem rund um die Perseiden informieren. 

© KK

Praktisch ist es, wenn man sich auf einem Berg befindet, denn dann sieht man die Perseiden noch einmal schöner.

— Sanje Fenkart, Astrophysikerin, wird beim Almdorf das Phänomen der Perseiden live erklären

Leuchtendes Spektakel dank eines Kometen

Uns hat das Planetarium schon vorab ein wenig mehr über das kosmische Ereignis verraten, das die Augen von Erwachsenen und Kindern zum Strahlen bringt. So handelt es sich bei Sternschnuppen nicht wirklich um Sterne, die vom Himmel fallen, auch wenn die Vorstellung von fliegenden Sternen mit leuchtendem Schweif natürlich romantischer wäre. „Das, was wir als Sternschnuppen kennen, hat nichts mit einem Stern zu tun. Tatsächlich hat der Komet Swift-Tuttle eine Staubwolke auf der Erdumlaufbahn hinterlassen und die Erde fliegt immer im August durch diese Wolke hindurch“, informiert Benetik. Die Staubteile treffen dann mit einer so hohen Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre, dass das Gas um sie herum ionisiert, „und genau das erzeugt das Leuchten, das wir sehen.“ Wenn Sie Ihre Freunde und Kollegen beim Sternderlschauen mit noch mehr Wissen beeindrucken möchten: auch die Geschichte zur Benennung des Kometen ist faszinierend. „Denn er wurde schon im Jahr 1862 zum ersten Mal gesehen, und zwar von zwei Astronomen zur exakt gleichen Zeit. Und zwar unabhängig voneinander an verschiedenen Orten. Daher wurde der Komet auch nach ihnen benannt, Lewis A. Swift und Horace Parnell Tuttle“, erzählt Benetik.

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Ein sagenumwobenes Phänomen am Himmelszelt

Sternenstaub im Almdorf

Ihnen wäre eine etwas mystischere oder geheimnisvolle Erklärung für den glitzernden Sternenschauer lieber? Dann legen wir Ihnen ans Herz, beim Anblick des Sternschnuppen-Regens im August an den heiligen Laurentius zu denken. Denn die Perseiden werden auch oft als Laurentius-Tränen bezeichnet. Sie treten nämlich immer rund um den Todestag des Heiligen auf. Das hat die Menschen damals dazu veranlasst zu denken, der Himmel würde ob seines Ablebens weinen. Laurentius war im 3. Jahrhundert für die Verwaltung des Kirchenvermögens zuständig – hat dieses aber an die Bedürftigen verteilt und wurde dafür zum Tode verurteilt. Er wurde am 10. August 258 auf einem glühenden Rost hingerichtet, weswegen er heute auch Schutzpatron aller Berufsgruppen ist, die mit Feuer zu tun haben. Und zum Abschluss ein kleiner Tipp von uns: Nicht vergessen, wenn Sie eine Sternschnuppe sehen, Augen schließen, sich etwas wünschen, und es niemandem verraten! Sonst wird der Wunsch nicht wahr! Das Angebot „Sternenstaub“ im Almdorf Seinerzeit beinhaltet eine Übernachtung in einer gemütlichen Almhütte (2-4 Personen), Hüttenfrühstück, exklusives BBQ-Büffet, Planetarium-Vortrag sowie alle Almdorf-Leistungen (Begrüßungsdrink, Panoramasauna, Außenzuber, etc.). Zudem lädt das Almdorf im Juli zum Wochenend-Seminar „Dr. Dolittle-Erfahrung“ mit einer Tierkommunikatorin, bietet Kräuterwanderungen, ein einmaliges Kräuter-Chalet, Gourmet-Tage, Baumhaus-Erlebnisse und vieles mehr. Weitere Informationen unter www.almdorf.com.

Zudem gibt es gerade ein aktuelles Gewinnspiel auf Instagram, an dem Sie mit einem Klick auf den Gewinnspiel-Link oben teilnehmen können.

Entstanden in Kooperation mit dem Almdorf Seinerzeit.