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Wie "Lego-Oma" Rita Ebel mit ihren Rampen Barrieren abbaut

„Lego-Oma“ Rita Ebel sitzt seit 27 Jahren im Rollstuhl. Heute baut sie mit ihrem ehrenamtlichen Team Rampen aus gebrauchten Legosteinen. Ihr Motto: Je bunter, desto besser.

Rita Ebel stieß in einer Fachzeitschrift auf ein Foto einer Lego-Rampe und forderte gleich die Anleitung an. Mittlerweile gibt es ihre Rampen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und eine ist sogar nach Fuerteventura geflogen.
Eine Rampe besteht aus gebrauchten Lego-und Duplo-Steinen. Sie wiegt zwischen acht und 30 Kilogramm. Bisher hat das "Lego-Oma"-Team circa 1,8 Tonnen Lego-Steine verbaut.
Sie will mit ihren bunten und fröhlichen Rampen, den Fokus auf das Thema Barrierefreiheit richten.
"Das ist mehr wert, als auf eine Demonstration für mehr Barrierefreiheit zu gehen. Ich weise darauf hin, aber nicht mit dieser „Für uns wird nichts getan!“-Art, sondern auf eine herzliche und damit erreiche ich viel mehr Leute", sagt Ebel, die seit 27 Jahren im Rollstuhl sitzt, da sie seit einem Autounfall querschnittsgelähmt ist.
Hinter den Rampen steckt viel Arbeit. Das "Lego-Oma"-Team umfasst neun Personen, die allesamt ehrenamtlich arbeiten.