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Mit diesen Einsteigertipps gelingt Ihnen Ihr Start an der Börse

Die aktuelle Inflation bereitet vielen Österreicherinnen und Österreichern Kopfzerbrechen – und dient als Anreiz, sich nach Formen der Geldanlage abseits des Sparbuchs umzusehen. Doch wie am besten in die Börse starten? Hier finden Sie Tipps für Einsteiger.

Mit handfesten, aktuellen und professionell aufbereiteten Informationen zu Investitionen können auch Sie fit für die Börse werden
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Mit handfesten, aktuellen und professionell aufbereiteten Informationen zu Investitionen können auch Sie fit für die Börse werden

Im März betrug die Inflationsrate nach Schnellschätzungen der Statistik Austria 6,8 Prozent – der Höchststand seit November 1981. Neuerliche Anstiege bei Treibstoff- und Energiepreisen befeuern die Inflation weiterhin. Ein Monat zuvor, im Februar dieses Jahres, lag die Inflationsrate noch bei 5,9 Prozent. Kaum verwunderlich ist bei diesen Zahlen, dass nach den Teuerungen konkret die Inflation als größte Zukunftsangst der Österreicherinnen und Österreicher in der Ende letzten Jahres veröffentlichen Generali Zukunftsstudie 2021 genannt wird. Anlagemöglichkeiten zur Vermögenserhaltung – und nach Möglichkeit zum Vermögensaufbau – erscheinen als Gebot der Stunde. Wenn Sie sich auf die Börse wagen möchten, handeln Sie nicht unüberlegt! Die folgenden Ratschläge sollten Sie beherzigen, BEVOR Sie investieren.

Ein Tipp gleich vorweg: Am Finanzmarkt gilt „Wissen ist Macht“! Wenn Sie selbstständig an der Börse investieren, sollten Sie stets top informiert bleiben. Klingt nach viel Arbeit und jeder Menge Zeitaufwand? Der Austria Börsenbrief zum Beispiel erleichtert Ihnen kompakt, regelmäßig und professionell aufbereitet den Zugang zu relevanten Informationen rund um die Börse.

Verschaffen Sie sich Grundlagenwissen

Als erster Schritt sollten Sie einen kritischen und ehrlichen Blick auf Ihr Grundlagenwissen werfen. Wissen Sie wirklich, wie die Börse funktioniert? In aller Kürze: Die Börse ist ein Handelsplatz, an dem Sie Anteile eines Unternehmens erwerben können – wobei der Handel heute größtenteils in digitaler Form stattfindet.  Käufer und Verkäufer kommen über Depotbanken, Broker oder Wertpapierhändler miteinander ins Geschäft. Natürlich unterliegt die Börse gewissen Gesetzen und Vorgaben. An der Wiener Börse zum Beispiel wird der Prime und Standard Market durch das Börsengesetz und das Regelwerk der Wiener Börse reguliert. Wer Aktien besitzt und somit zum Aktionär wird, kommt in den Genuss verschiedener Rechte, wie einem Anteil am Gewinn (der Dividende). Zudem unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten an Aktien. Soweit die allereinfachsten Grundlagen im Überflug. Sie merken vermutlich schon – hier gibt es viel zu lernen. Möglichkeiten zum Erwerb des Grundlagenwissens bieten Fachliteratur und Börsenführerscheine. Achtung: Bei Letzterem handelt es sich um keinen geschützten Begriff – den einen „offiziellen“ Börsenführerschein gibt es somit nicht. Ein qualitativ hochwertiger Börsenführerschein vermittelt Ihnen notwendiges Finanzwissen – bei weniger seriösen können aber genauso Werbezwecke verfolgt werden.

Aktien- und Wertpapierdepot eröffnen: Alles schön und gut, aber wo?

Praktische Tipps für Einsteiger

Im zweiten Schritt geht es bereits um handfeste Überlegungen. Um Aktien oder Wertpapiere überhaupt kaufen zu können, benötigen Sie ein Depot – und stehen dabei vor der Qual der Wahl. Ein solches können Sie nämlich über eine Bank oder einen Broker eröffnen. Ein Kriterium, das Sie für die Entscheidung heranziehen sollten, sind die anfallenden Gebühren. So müssen Sie bei Banken für gewöhnlich mit Depotführungsgebühren rechnen sowie mit Gebühren für den Kauf, die es mitunter in sich haben können – zugleich wird aber auch ein gewisser Service geboten. Bei Brokern können Aktien und Co. meist viel günstiger erworben werden – bei manchen sogar frei von jeglichen Gebühren. Dafür ist der Service meist wiederrum recht dürftig. Die günstigen Orderkosten lohnen sich dabei vor allem für Vieltrader – also, wenn Sie vorhaben, öfters Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Wenn Sie ein Depot bei einem Broker eröffnen, ist heute kein Expertenwissen mehr gefragt – viele Dienste bieten hier sogar einen nützlichen Wissenscheck und ähnliches an. Vergleichen Sie hier am besten die harten Zahlen und wählen das für Sie passende Angebot.Wie viel soll ich investieren? Legen Sie nur das Geld in Aktien an, dessen Verlust Sie notfalls verkraften können. Mit anderen Worten: Investieren Sie keinesfalls Ihr gesamtes Vermögen.

Laut einer Kursprognose soll die Aktie von Unternehmen X steigen. Soll ich nun alles auf eine Karte setzten? Wer hofft nicht auf ein Wachstum wie das der Amazon- oder Apple- Aktienwerte? Als Faustregel gilt jedoch: Legen Sie Ihre Eier in viele Körbchen, keinesfalls nur in eines. Mit einem breiten Portfolio können Sie Ihr Risiko klug verkleinern.  

Also je mehr verschiedene Aktien, desto besser? Jein. Sie sollten es dennoch schaffen, den Überblick zu bewahren. Fünf verschiedene Aktien sind hier für den Anfang ein guter Wert, den Sie anpeilen können.

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Der Aufbau eines Portfolios ist ein großer Schritt. Beispielportfolios können hier Inspirationen liefern. Bilden Sie diese aber keinesfalls einfach blind und ohne tieferes Verstehen nach
Der Aufbau eines Portfolios ist ein großer Schritt. Beispielportfolios können hier Inspirationen liefern. Bilden Sie diese aber keinesfalls einfach blind und ohne tieferes Verstehen nach © bnenin - stock.adobe.com

Welche Aktien sind die „richtigen“?

Zu guter Letzt kommen wir zu der Frage, welche die meisten wohl generell an den Anfang ihrer Überlegungen stellen: Welche Aktien soll man denn überhaupt kaufen? Die Antwort auf diese Frage hängt stark davon ab, welche Ziele Sie verfolgen und wie risikobereit Sie sind. Bringen Sie die Rendite und das Risiko für sich daher zu Beginn ins Gleichgewicht. Zunächst empfiehlt es sich aber generell auf Nummer sicher zu gehen, bis Sie im Börsengeschäft sattelfest sind.

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Für den Beginn ist es jedenfalls sinnvoll, wenn Sie in Aktien investieren von Unternehmen, die Ihnen bekannt sind und die Sie verstehen – ganz nach der Faustregel von Warren Buffett. Wenn das Geschäft gut läuft, wird sich das in weiterer Folge auch auf die Aktienkurse auswirken. Zudem helfen Ihnen einige Kennzahlen bei der Bewertung und Einschätzung des Unternehmens. Die folgenden Kennzahlen sollten Sie auch als Einsteiger kennen und richtig beurteilen können: Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Cashflow, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Kurs-Umsatz-Verhältnis (KBV und KUV), Dividendenrendite sowie Eigenkapitalrendite.

Mit dem Austria Börsenbrief top informiert

Und ganz wichtig: Behalten Sie den Überblick und halten Sie sich am Laufenden! Zu Beginn mag eine Investition für Sie mit viel Stress verbunden sein – der mehrmals tägliche Blick auf die Kurswerte ist verlockend. Mit einem guten Börsenbrief behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Änderungen am Markt. Und als kleiner zusätzlicher Tipp für Ihre Seelenruhe: Bei Onlinebrokern können Sie für gewöhnlich auch einen Alarm einstellen, der Sie über zuvor definierte Kurswertveränderungen informiert.Mit dem wöchentlich erscheinenden Austria Börsenbrief sind Sie stets auf dem aktuellen Stand und können sich auf fundiertes Expertenwissen stützen. Neben exklusiven Aktienanalysen liefert Ihnen der Austria Börsenbrief konkrete Handlungsempfehlungen sowie einfach nachzubildende Musterdepots. Hier können Sie ihn monatlich oder jährlich abonnieren und von der jahrzehntelangen Erfahrung des Teams profitieren. Seit 35 Jahren ist der Austria Börsenbrief ein unverzichtbarer Wegbegleiter für private Investoren. Als Einsteiger haben Sie zudem die Möglichkeit, sich mit dem kostenlosen Börsenführerschein Grundlagenwissen vom Vermögensaufbau über betriebs- und volkswirtschaftliches Knowhow bis hin zur Kennzahlenanalyse in 12 Modulen anzueignen. Eine Anmeldung ist via Mail an office@boersenbrief.at möglich.

Entstanden in Kooperation mit der Börsenwerte IF Verlag GmbH.