Erfolgreiche Zusammenarbeit
Seit Anfang 2021 kooperiert neben dem Onlineauftritt auch die Printausgabe der Kleinen Zeitung mit UBIMET und vertraut auf die Wetterprognosen und Berichte des größten privaten Wetterdienstes Österreichs.

Die Unwetterzentrale (www.uwz.at) der UBIMET-Gruppe in Wien ist auch während Corona 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche besetzt – selbst in der Pandemie schläft das Wetter nicht.
Neben Millionen ausgesendeter Unwetterwarnungen an die österreichische Bevölkerung verfassen die UBIMET-Meteorologen auch täglich Prognosen für die Ausgaben der Kleinen Zeitung in Kärnten und der Steiermark. Dafür wird eine Vielzahl von Daten aus Österreich, Europa und weltweit verwendet. Basis für alle Prognosen ist die Berechnung des hauseigenen Wettermodells, hierfür werden täglich 100 Terabyte an Daten – umgerechnet rund 21.000 DVDs – umgesetzt, um noch so kleine Wetterphänomene exakt zu modellieren.
Für unsere treuen Leserinnen und Leser sind die detailgenauen Prognosen von UBIMET besonders wichtig. Insbesondere in Zeiten des Klimawandels werden punktgenaue Wetterinformationen immer bedeutender.
— Hubert Patterer, Chefredakteur Kleine Zeitung
Kombiniert mit der langjährigen Erfahrung der UBIMET-Meteorologen können somit die genauesten Prognosen der Kleinen Zeitung zur Verfügung gestellt werden.
Eigene Forschungsabteilung
UBIMET führt jährlich zahlreiche Forschungsprojekte in unterschiedlichsten Themenbereichen mit Kooperationspartnern durch. Aktuell beschäftigen sich die Forscher von UBIMET mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Bahnverkehr in Österreich. Dabei werden Fragen nach der Veränderung der Häufigkeiten von Sturm- oder Überschwemmungsereignissen behandelt, aber auch Aussagen über die Auswirkungen auf die Alternativproduktion von Bahnstrom durch Wasser-, Wind und Solarkraft getroffen.

Das Wetter im Wandel
Welche Regionen sind hauptsächlich vom Klimawandel betroffen?
Manfred Spatzierer: Wir sehen, dass die Polarregionen mit rascherem Temperaturanstieg als die Tropen vorpreschen. Damit beginnt auch das für unsere Breiten dominierende Westwindband, der Jetstream, zu schwächeln. Wird er schwächer, treten vermehrt vollkommen unübliche Wetterlagen wie beispielsweise sehr viel Regen in kurzer Zeit oder lange Trockenphasen auf.
Was sind die Auswirkungen des Klimawandels für uns in Österreich?
Wir sind in Österreich schon mittendrin. Am auffälligsten ist die steigende Temperatur mit immer längeren heißen und trockenen Phasen im Sommerhalbjahr und immer weniger Eis- und Frosttagen im Winterhalbjahr. In der Auswirkung sehen wir u. a., dass die Vegetationsperiode immer länger wird und die dicken Schneedecken von früher langsam ein Fall für die Geschichtsbücher werden.
Wie hilft UBIMET vom Klimawandel betroffenen Unternehmen?
Neben einem möglichst klimaschonend ausgerichteten Betrieb geht es vor allem um Beratung im Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Wenn man als Betrieb einschätzen kann, welche Ereignisse in der Zukunft mit welcher Frequenz auftreten werden, kann man vorbeugend Maßnahmen ergreifen. Beispielsweise, in dem man Anlagen auf den Betrieb bei höherer Temperatur auslegt.