Die russischen Streitkräfte haben in der umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol am Dienstag eine einseitige Feuerpause verkündet. Zugleich öffneten sie nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau einen "humanitären Korridor" für ukrainische Kämpfer, die sich im Stahlwerk Asovstal verschanzt haben. Zuvor hatte die Erstürmung des Stahlwerks begonnen. Ukrainischen Medien zufolge sollen dort auch noch rund 1.000 Zivilisten ausharren.